Schon 27 Gegentore für Weyhe-Abwehr / Denter: „Hatten ein paar Zinken drin“

Bastion nun Sorgenkind

Kreis-Diepholz - WEYHE (dsc) · 27 Mal musste Daniel Denter bisher hinter sich greifen. Das sind nicht nur 2,7 Treffer pro Spiel, sondern auch bereits drei Tore mehr als der Torwart des Fußball-Bremen-Ligisten SC Weyhe in der ganzen abgelaufenen Landesliga-Saison hinnehmen musste. Und es zeigt sich: Das Prunkstück der Serie 2009/10 ist auf einmal das Weyher Sorgenkind.

Zwar kann sich die Offensive bei gerade neun geschossenen Toren auch nicht mit Ruhm bekleckern, doch stimmt die Vielzahl der Gegentore eingedenk der Vorsaison bedenklich. „Es stimmt, wir hatten schon ein paar Zinken in unserem Spiel“, gibt SCW-Keeper Denter zu. Die Umstellung von der Dreier- auf die Viererkette, das Verletzungspech und das fehlende Quäntchen Glück haben ihren Teil dazu beigetragen, dass der Aufsteiger praktisch von Beginn an auf dem letzten Tabellenplatz verharrt. „Alles das, was letztes Jahr super lief, läuft gerade gegen uns. Manche Situationen haben wir nicht konsequent genug geklärt – prompt war der Ball im Tor. Und auch ich habe mir ein paar Patzer erlaubt“, sagt Daniel Denter. Dabei hatte der Landesliga-Meister ein hammerhartes Auftaktprogramm vor der Brust. Gleich am ersten Spieltag empfing das Team von Trainer Stephan Joho Meister Werder Bremen II und verlor 0:4, danach gings zum derzeitigen Tabellenführer SG Aumund-Vegesack (0:1). Ein (Negativ-)Start, der auch in den sechs Spielen danach Bestand haben sollte. Erst am achten Spieltag glückte der erste Saisonsieg, ehe die Niederlagenserie von neuem begann. „Das Habenhausen-Spiel ausgenommen, finde ich, dass wir uns aber stetig gesteigert haben. Und ich denke auch, dass gegen den OSC Bremerhaven etwas drin ist“, sagt Denter zum kommenden Gegner (Sonntag, 15 Uhr), der vor allem mit dem glänzt, was die Weyher letztes Jahr noch ausgezeichnet hatte: eine gute Abwehr. Lediglich zehn Gegentore haben die Seestädter in den bisherigen zehn Spielen zugelassen. Der Lohn: Platz vier. „Wenn wir aber kompakt hinten stehen, brauchen wir uns vor denen nicht zu verstecken“, meint Denter. „Die Niederlage gegen Wulsdorf war total unnötig, und im Testspiel unter der Woche gegen eine Polizei-Auswahl war unsere Leistung auch okay – trotz des 1:2“, so Denter, dessen Team immer noch auf Tuchfühlung zu den Nicht-Abstiegsplätzen steht. Der Abstand beträgt gerade einmal drei Punkte. „Auch das macht uns Mut“, sagt Weyhes Keeper.

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