Verbleib in der zweiten Bundesliga trotz 3:2-Erfolgs noch nicht klar / Benne erlöst

Bassums Luftpistolenschützen müssen weiter zittern

+
Martina Schwenker schoss im letzten Wettkampf der zweiten Bundesliga Nord mit 376 Ringen das beste Ergebnis für den SV Bassum von 1848. Die Lindenstädter gewannen zwar mit 3:2, müssen aber noch um den Klassenverbleib zittern. ·

Bassum - Der letzte Wettkampf der zweiten Bundesliga Nord in Hannover war für die Luftpistolenschützen des SV Bassum von 1848 im Abstiegskampf von Bedeutung: Dank eines 3:2-Erfolgs über den SV Groß und Kleinkaliber haben sie den Klassenverbleib als Tabellensechster so gut wie in der Tasche, müssen aber noch etwas zittern.

Bassums Sportleiter Jens Voß klärt auf: „Ganz sind wir noch nicht durch. Da eine Mannschaft aus der ersten Bundesliga in die Relegation muss, müssen wir hoffen, dass sie dort erfolgreich ist, ansonsten müssen wir als Sechster unserer Liga auch noch in die Relegation.“ Das erfahren die Bassumer Sportler erst am 2. Februar nach Abschluss des Aufstiegswettkampfs zur ersten Bundesliga.

Zwar hatten die Bassumer vor dem letzten Wettkampf einen Vorsprung zu den Abstiegsplätzen, aber rechnerisch war auch noch der direkte Abstieg möglich. „Wir schießen auf Sieg“, lautete daher die Devise. Dennis Rother und Martina Schwenker beherzten die Vorgabe und setzten sich frühzeitig von ihren Gegnern ab. Schwenkers Punktgewinn stand spätestens nach ihrer dritten Serie fest. Mit den 98 Ringen war sie kaum noch einzuholen. „Mein Gegner wollte zum Abschluss noch einmal 100 Ringe schießen, aber das hätte ihm auch nicht mehr gereicht“, freute sich Schwenker über den Sieg.

Ebenfalls auf einem guten Weg war Martin Mohnke, doch sein Gegner Frederik Larsen erwies sich als zu stark, so dass er seinen Punkt abgab. „Ich muss noch etwas konstanter in meinen Serien werden, damit ich über den 370 Ringen bleibe“, unterstrich ein selbstkritischer Mohnke.

Sebastian Wollenhaupt erlebte einen rabenschwarzen Tag. „Mitten im Wettkampf hatte ich plötzlich Kreislaufprobleme und fand mich nicht mehr zurecht“, versuchte Wollenhaupt zu erklären. Dennoch hätten seine 345 Ringe fast noch gereicht, denn sein Gegenüber Andreas Bauer schaffte nur 347 Ringe.

Somit musste Peter Benne den dritten Zähler holen. Nach der Hälfte des Wettkampfes sah es auch deutlich danach aus. Er lag mit acht Ringen vorn. Doch dann brach der Niederländer ein und erlaubte sich eine 84er-Serie. „Klar zu wenig, ich konnte nicht vernünftig abziehen“, schüttelte Benne den Kopf. So knappste sein Gegner immer mehr vom Vorsprung ab. Bassums Pistolenschütze war früher fertig, und Tobias Siemssen musste mit dem letzten Schuss eine Zehn schießen, um das Stechen zu erreichen. Groß war die Erleichterung der Lindenstädter, als auf dem Monitor nur ein gelber Punkt und damit eine neun aufleuchtete. Der dritte Punkt war gesichert. · vo

Das könnte Sie auch interessieren

Amri-Ausschuss in NRW nimmt Rolle von V-Mann ins Visier

Amri-Ausschuss in NRW nimmt Rolle von V-Mann ins Visier

Fahrgeschäfte, Buden, Zelte: Das gefällt den Besuchern am besten 

Fahrgeschäfte, Buden, Zelte: Das gefällt den Besuchern am besten 

Das sind die zehn reichsten Menschen der Welt

Das sind die zehn reichsten Menschen der Welt

Werder-Ankunft in Köln

Werder-Ankunft in Köln

Meistgelesene Artikel

Melchiorshausen verspielt in Überzahl 1:0-Führung

Melchiorshausen verspielt in Überzahl 1:0-Führung

Kreisliga: Mörsen demütigt Lahausen

Kreisliga: Mörsen demütigt Lahausen

Stuhrs Azzarello „steht immer richtig, auch wenn er mal falsch steht“

Stuhrs Azzarello „steht immer richtig, auch wenn er mal falsch steht“

Oliver Sebrantke und Jan Neubauer finishen beim Ironman auf Hawaii

Oliver Sebrantke und Jan Neubauer finishen beim Ironman auf Hawaii

Kommentare