Vorfreude auf das Viertelfinale

Bassums Bundesliga-Schützen landen zwei Siege

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Mit guten 379 und 385 Ringen trug Artur Gevorgjan mit seinen beiden Einzelpunkten maßgeblich dazu bei, dass sich die Lindenstädter souverän für das DM-Viertelfinale qualifizierten.

Kriftel - Nach langjähriger Abwesenheit bei einem Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft mit der Luftpistole hat es der SV Bassum von 1848 nun geschafft. Beim Wettkampf-Wochenende in Kriftel (liegt bei Frankfurt) machte das Team von Sportleiter Jens Voß bereits im ersten Duell alles klar und fährt damit zum DM-Showdown am 3./4. Februar nach Paderborn.

Nach dem 3:2 vom Samstag gegen Aufsteiger SSG Teutoburger Wald wischten die Bassumer auch die letzten Zweifel vom Tisch. Sonntag folgte dann noch ein 3:2 gegen den SV Falke Dasbach. Damit schließt Bassum die Saison in der Bundesliga Nord als Vierter (punktgleich mit dem Dritten Olympia Berlin) ab. „Dass wir nach so langer Zeit mal wieder ein Viertelfinale erreicht haben, ist eine tolle Sache“, freute sich Voß.

SV Bassum von 1848 - SSG Teutoburger Wald 3:2: Vor dem Duell hatte Voß seinem dänischen Spitzenmann Marcus Errebo Jensen noch gesagt, „dass er Schuss für Schuss angehen und keine Serien schießen soll. Diese Umstellung braucht natürlich seine Zeit.“ Jensen hielt sich dran, erzielte aber für ihn mäßige 378 Ringe, was aber dennoch zum Sieg gegen den Italiener Marco Certoma (372) reichte.

Die beiden übrigen Bassumer Punkte holten Artur Gevorgjan und Denis Rother, der allerdings beim 369:347 gegen Michael Quittschau in keinster Weise gefordert wurde. Pech hatte dagegen Valerij Samojlenko bei seinem 370:371 gegen Stefan Krause. Der Bassumer erzielte bei seinem 40. Schuss eine 9,9 – bei einer glatten Zehn hätte er sich zumindest ins Stechen gerettet und damit noch eine Siegchance in diesem Duell gehabt. Den zweiten Punkt gab Sascha Sandmann ab.

SV Falke Dasbach - SV Bassum von 1848 2:3: Das Viertelfinale war gebucht – jetzt ging es Sonntag noch um Rang drei oder vier in der Nordgruppe. Letztlich wurde es punktgleich mit Berlin Platz vier, weil Bassum das direkte Duell mit den Hauptstädtern verloren hatte.

Wiederum einen tollen Eindruck hinterließ Artur Gevorgjan, der es bei seinem Sieg auf stolze 385 Ringe brachte. „Das war Arturs Wochenende. So stark hat er in dieser Saison noch nie geschossen“, freute sich Voß über die Leistung des ehemaligen Olympia-Teilnehmers.

Aber diesmal konnte sich auch die Ringzahl der Nummer eins sehen lassen. Marcus Errebo Jensen gewann sein Duell gegen Christian Metten haushoch mit 386:365. „Marcus ist auf einem guten Weg, wenn man bedenkt, dass er aufgrund seines Studiums in Dänemark nicht mehr so viel trainieren kann“, sagte Voß. In der kommenden Saison rechnet Bassums Sportleiter aber weiterhin mit dem 22-Jährigen.

Den Siegpunkt holte der für Sandmann eingesetzte Albert Grieskamp. „Albert lag fast durchgehend zurück und hat das Ding dann mit seiner letzten Serie noch umgebogen“, freute sich Voß über den Kampfgeist seiner Nummer vier.

töb

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