Zweite Bundesliga: Nach 5:0-Sieg gegen Uetze folgt die Ernüchterung beim 1:4

Bassums 1848er verschießen ihr Pulver zu früh

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Bot in der ersten Partie gegen SV Uetze eine Klasse-Leistung: Denis Rother vom SV Bassum von 1848. Der Topschütze bezwang Hans-Christian Jentsch mit 387:379 Ringen. ·

Bassum - Emotionale Berg- und Talfahrten erlebten die Luftpistolenschützen des SV Bassum von 1848 in der zweiten Bundesliga bei ihrem Gastspiel in Aurich: Zunächst schlugen sie den SV Uetze mit 5:0, anschließend unterlagen sie dem Tabellendritten SV Schirumer Leegmoor mit 1:4.

Jens Voß, Sportleiter beim SV Bassum von 1848, wirkte nach dem Auftakterfolg erleichtert: „Der Sieg war schon wichtig, da wir im Falle einer Niederlage weiter abgerutscht wären.“ Doch die 48er ließen ihren „Sportchef“ nicht lange zittern. Mit einer überragenden Leistung von 1 875 Ringen fegten die fünf Sportler die Mannschaft des SV Uetze (bei Celle) vom Auricher Schießstand.

Allen voran zeigte Denis Rother eine Spitzenleistung. Er startete mit einer 99er-Serie in den Wettkampf. Darauf ließ die Bassumer Nummer eins noch Serien von 95, 96, und 97 Ringen folgen. Das führte zu 387 Ringen. „Ein Spitzenergebnis“, freute sich Voß. „Mein Gegner Hans-Christian Jentsch hat es mir jedoch nicht leicht gemacht“, beschrieb Rother den Wettkampf und ergänzte: „Er hat nicht aufgegeben und den Druck aufrechterhalten.“ Auch Martina Schwenker und Peter Benne hatten ihre Kontrahenten fest im Griff und sackten die Punkte sicher ein.

Spannend wurde es noch bei Sebastian Wollenhaupt, der am Ende etwas nachließ. „Nach meiner 97er-Serie ging ein wenig das Flattern los“, meinte der Neuzugang der 48er und sagte weiter: „Ich musste mich über die Atmung erst einmal wieder runter holen.“ Da reichte auch die 95er-Serie seines Gegners Marten Heuer nicht mehr, um ihn einzuholen.

Eigentlich war der Punkt von Martin Mohnke bei fünf Ringen Rückstand vor der letzten Serie schon weg. „Doch dann habe ich noch einmal einen Lauf bekommen“, berichtete Mohnke. Mit den 96 Ringen in der letzten Serie überflügelte er seine Gegnerin Astrid Kächele noch um einen Ring. „Mit einen Schnitt von 375 Ringen haben wir schon lange nicht mehr den Stand verlassen“, freute sich Voß über das 5:0.

Am Nachmittag ging es dann gegen den Gastgeber Schirumer Leegmoor. „Beide Mannschaften wussten, dass es eine schwere Partie sein würde. Zum Schluss hatten die Gastgeber die Nase vorn, weil sie am Ende des Wettkampfes noch eine Schippe drauf legen konnten“, sagte Jens Voß. Außer Martina Schwenker knüpfte keiner der 48er-Sportler an seine Leistung gegen Uetze an. Gegen den starken Maik Ritter holte Schwenker den Ehrenpunkt. Peter Benne legte zum Abschluss seines Wettkampfes noch einmal deutlich zu, doch sein Rückstand war bereist zu groß, um noch punkten zu können.

Nun geht’s am Sonntag, 12. Januar, nach Hannover, wo die 1848er auf den Gastgeber SV Groß- und Kleinkaliber treffen. „Dort müssen wir noch einmal alles geben“, blickt Jens Voß bereits voraus. · vo

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