Kreistitel in Aschen verteidigt / Auch Wagenfelds Starter räumen ab / Parcours-Chef Cordes zufrieden

Bassumer Teams Medaillen-Bank

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Ein weiterer Titel für Silke Müller (RFV Diek-Bassum) in der Dressur (AK Senioren/Reiter) und „das liebste Pferd der Welt“.

Aschen - Von Imke Lobstedt-KruskeBassumer und Wagenfelder Reiter machten fette Beute und teilten die Kreismeisterschaftstitel fast ausschließlich unter sich auf. Beim Turnier des Reit- und Fahrvereins Aschen, Ausrichter der Meisterschaften, gingen Team-Gold und Silber sowie jeweils einmal Einzelgold und Einzelbronze an die Vertreter des RFV Diek-Bassum. Zweimal Einzelgold, einmal Silber und einmal Bronze sackten sich die Wagenfelder ein. Da blieben noch ganze vier Medaillen übrig, um die der große Rest von immerhin zwölf weiteren Mannschaften und etwa 40 Einzelstartern kämpfte.

Woran lag’s, dass die Bassumer wie 2012 Jahr wieder den Mannschaftskreismeister und den Vize stellten? „Wir haben uns eben sehr bemüht“, meinte Uwe Stradtmann trocken grinsend, der die Bassumer Gold-Crew mit den Reiterinnen Nadine Gondek, Silke Müller, Stephanie Franken und Charlene Ortmann vorstellte. Er selbst gehörte zum Silberteam der Bassumer und war in seiner Funktion als Vorsitzender des Kreispferdesportverbandes der erste Gratulant.

Das Erfolgsrezept der Bassumer ist die exzellente dressurmäßige Ausbildung all ihrer Pferde. Das machte sie im Abteilungsreiten wieder einmal unschlagbar. Und so klappte es auch ganz ausgezeichnet, dass Silke Müller und Stephanie Franken mit ihren bis Klasse M siegreichen Dressurpferden in den Parcours gingen und „mal eben“ ein A-Springen für die Teamwertung ritten, dass beide mit null Fehlern beendeten.

Beide Reiterinnen traten zudem um den Einzeltitel Dressur in der Alterklasse Senioren/Reiter an, wo Silke Müller – wie schon so oft in ihrer Laufbahn – den Kreistitel holte und Stephanie Franken Bronze gewann. „Calli (wie Müller ihren Carino amico nennt) ist das liebste Pferd der Welt“, versicherte sie, als der in stoischer Ruhe die Dekoration mit Schleifen und Schärpen für die Siegerehrung über sich ergehen lässt. Auf dem Silberrang dieser Konkurrenz behauptete sich Katrine Kraglund vom RFV Wagenfeld, die wie im Vorjahr den Vizetitel mit in den Südkreis nahm.

In Person von Laura Marie Monsig erklomm ein neues, aber durchaus bekanntes Gesicht, den obersten Podestplatz in der Alterklasse Junioren und Junge Reiter. Die Dressurreiterin des RV Stuhr und ihr Hecate sind weit über die Kreisgrenzen hinaus erfolgreich und diese Meisterschaft galt für das Paar mehr oder weniger als Generalprobe für die am Wochenende startenden Landesmeisterschaften. Mit dem frisch erworbenen Gold in der Tasche sollte sich die junge Dame mit einem guten Gefühl auf den Weg nach Hannover machen.

Die zwölfjährige Lea Alina Ziegler vom RV Heiligenrode, jüngste Teilnehmerin dieses Wettbewerbs, ritt mit „Familienpferd“ Fabriello auf den Silberrang, gefolgt von Alexandra Wehinger vom RFV Diek-Bassum.

Ricardo Tenti wechselte zwar das Pferd, doch seine Amtszeit als Kreismeister im Springen konnte der Wagenfelder um ein weiteres Jahr verlängern. Mit Chico’s Lady setzte er sich vor Sarah Marie Heitzmann (RFV Maasen-Sulingen) und Justine Platter (RV Heiligenfelde) an die Spitze der Junioren und Jungen Reiter. Den Wagenfelder Triumph komplettierten seine Vereinskollegen Sven Lehing und Arndt Schwierking, die in der AK Senioren/Reiter Gold und Bronze holten.

„Das lief wirklich super für uns“, freute sich Schwierking und stellte noch eine Meisterschaftsfeier in Aussicht. Die Heiligenroderin Jana Witt platzierte sich zwischen den Wagenfeldern auf dem Silberrang. Bianca Fohring, aussichtsreichste Reiterin des Gastgebers, wurde Vierte.

Über ein gelungenes dreitägiges Turnier resümierte Aschens Vorsitzender Wilfried Senkler: „Wir hatten sehr viele Reiter in den Meisterschaftsprüfungen zu Gast, was uns sehr gefreut hat. Auch alle übrigen Prüfungen waren gut besetzt. Ebenso haben wir uns über die vielen Zuschauer gefreut.“

Besonderes lobte er den fairen Aufbau von Parcours-Chef Joachim Cordes.

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