Nur Uchte in der 1. Tischtennis-Bezirksklasse besser besetzt / SCT-Reserve hat’s ganz schwer

Bassum hat Wiederaufstieg im Blick

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Barenburgs Heiner Denker gehört zu den besten Spielern der 1. Bezirksklasse. ·

Bassum - Fest in Diepholzer Hand präsentiert sich ab der kommenden Spielzeit die 1. Tischtennis-Bezirksklasse der Herren: Gleich neun Kreisteams gehen auf Punktejagd – eines davon sogar mit leichten Aufstiegschancen. Die Mannschaften im Überblick:

TSV Bassum: Der Bezirksliga-Absteiger darf ungeniert vom sofortigen Wiederaufstiegs träumen. Zwar dürfte der designierte Meister aus Uchte nicht zu gefährden sein, aber über den Umweg der Relegation könnte die Bezirksliga-Rückkehr gelingen. Größter Trumpf der Lindenstädter ist sicherlich die mannschaftliche Geschlossenheit. Kein Spieler fällt deutlich ab, was im Kampf um die Vizemeisterschaft einen unschätzbaren Vorteil darstellt. Zudem verfügt Bassum in Andreas Helms über einen mit allen Wassern gewaschenen Spitzenspieler, der aufgrund seiner äußerst geringen Fehlerquote im oberen Paarkreuz zur Punktebank avancieren sollte. Der zweite Platz wird praktisch zum Selbstgänger.

TSV Heiligenrode III: Ohne Zweifel stellte Heiligenrode in der vergangenen Saison die positivste Überraschung dar. Als Aufsteiger belegte das Team um Spitzenspieler Werner Schubert am Ende einen sensationellen zweiten Platz, und scheiterte in der Relegation nur knapp am Bezirksliga-Aufstieg.

Doch nun dürfte die Konkurrenz Heiligenrode auf dem Zettel haben. Unbemerkt werden sich Mannschaftsführer Carsten Friedemann und Co. nicht erneut zur Vizemeisterschaft schleichen. Zu einem Spitzenplatz reicht es allerdings allemal.

TuS Barenburg: Die Barenburger haben sich in der 1. Bezirksklasse längst etabliert. Kein Wunder bei einem Spitzenspieler wie Heiner Denker, der an guten Tagen seine Konkurrenten zu Kleinholz verarbeitet. Zudem stellt der TuS in der kommenden Spielzeit eins der stärksten mittleren Paarkreuze der gesamten Klasse. Ulrich Hoier und Ralf Goldmann dürften am Ende hochpositive Bilanzen erspielen, so dass Barenburg Im Idealfall sogar das Spitzentrio ärgern kann. Gefährden aber wohl nicht.

TuS Varrel: Wie jede Saison gelten die routinierten Varreler als äußerst unbequem zu spielende Truppe. Ob nun Spitzenspieler Klaus Lemcke, oder die Haudegen Peter Grabsch und Helmut Killig in der „Mitte“ – die TuS-Routiniers wissen schon, wo der Hase langläuft. Und da auch Stefan Hinternesch, Ralph Kühn sowie Ferdinand Boland ihr Handwerk verstehen, darf sich Varrel nach oben orientieren. In ständiger Bestbesetzung würde sogar ein Spitzenplatz winken. Man beachte aber den Konjunktiv. Ausfälle sind bei Varrel eher gang und gebe, so dass der TuS wieder einmal im Tabellenmittelfeld landet.

TuS Lemförde: Einmal mehr steht Lemförde vor einer nervenaufreibenden Saison. Trotz des bärenstarken Spitzenspielers Lars Reddehase wird der TuS wohl erneut lange um den Klassenerhalt bangen müssten. Aber der TuS kennt sich ja mit Abstiegskampf bestens aus und sollte sich im Normalfall wieder knapp retten können. Falls Leistungsträger allerdings häufiger ausfallen würden, bekäme das Südkreis-Team ein Problem. Außer dem ewig jungen Willi Logemann verfügt Lemförde nicht über geeignete Ersatzspieler.

TSV Barrien:Der Aufsteiger will endlich seinen Ruf als Fahrstuhlmannschaft ablegen. Die Chance hierfür ist auch durchaus gegeben. Immerhin verstärkte sich Barrien mit dem ehemaligen Gödestorfer Abwehrstrategen Carsten Drösemeyer an Postion drei und verfügt im unteren Paarkreuz in Tim Schumacher über einen hoffnungsvollen Nachwuchsspieler. Sollten zudem die Routiniers Karsten Meyer (oben), Rüdiger Schanzmann (Mitte) sowie Christian Gerlach (unten) gewohnt zuverlässig auftreten und Spitzenspieler Hendrik Wünderlich seiner Führungsrolle gerecht werden, dann steht einem Barrier Happy End nichts im Weg. Es wird allerdings knapp – sehr knapp sogar.

SV Kirchweyhe II: Denn auch die Kirchweyher Reserve spürt sicherlich kein Verlangen danach, wieder in die Niederungen der 2.Bezirksklasse abzurutschen. Im Idealfall kann die SVK sicherlich sogar das rettende Ufer erreichen. Mit „Kampfschwein“ Eckhard Garlich als Führungsspieler sowie jeder Menge Routine im Kader muss der Klassenerhalt kein Traum bleiben. Muss er nicht – wird er aber wohl trotzdem.

TTC Erichshof: Noch düsterer sieht es für Aufsteiger TTC Erichshof aus. Insbesondere der Abgang von Pascal Drews (orientierte sich beruflich in Richtung Stuttgart) stellt einen großen Verlust dar. Ob Defensivspezialist Joachim Uliczek diesen auffangen kann, bleibt abzuwarten. Im oberen Paarkreuz verfügt Erichshof mit Jan Kahrs und Alexander Pütz zwar über viel Qualität, doch danach wird es beim TTC dünn. Zum Klassenerhalt reicht es nicht.

SC Twistringen II: Die Twistringer Reserve sieht ihren erneuten Anlauf in der 1. Bezirksklasse wohl eher olympisch: Dabeisein ist alles. Im Normalfall schrammt der SCT noch deutlicher am Klassenerhalt vorbei, als die SPD bei der Bundestagswahl an der absoluten Mehrheit. Trotzdem macht der Twistringer Aufstieg Sinn. Youngster Marvin Kramer kann so im oberen Paarkreuz wertvolle Erfahrungen sammeln, um ein Jahr später dann eventuell in die Erste aufzurücken. · drö

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