Zwei Siege in der Bundesliga und sehr gute Voraussetzungen für die Endrunde

Bassum ist Nord-Meister

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Bassums Antje Noeske bewies vor allem gegen Kriftel sehr gute Nerven. ·

Bassum - Das eine Ziel hat die Sportgilde Bassum 98 erreicht: Mit zwei Siegen beim Abschluss der Vorrunde in Kriftel machte sich das Team schon mal zum Meister der Luftpistolen-Bundesliga Nord. Am 8. und 9. Februar soll dann bei der Endrunde in Rotenburg an der Fulda die Krönung folgen. Da will die „Gilde“ den richtigen DM-Titel. An Selbstvertrauen mangelt es nicht. „Wir sind deutschlandweit derzeit die stärkste Mannschaft, der Rest muss sich an uns orientieren“, sagt Bassums Trainer Michael Meinhard.

SV Kriftel - Sportgilde Bassum 98 2:3:Durch den Sieg gegen den starken Gastgeber machten die Bassumer die Endrunden-Teilnahme perfekt. Es war die erwartet spannende und enge Angelegenheit. Im Spitzenduell schoss Olena Kostevych 385 Ringe für die „Gilde“, doch das reichte nicht. Ihr Gegner Christian Reitz schaffte 388 und siegte. „Er hat eine Top-Leistung abgeliefert“, lobte Meinhard, „es war ein Zweikampf auf sehr hohem Niveau. Da ist es keine Schande, wenn man verliert“. Auch an Position zwei zog Bassum den Kürzeren. Pierre Michel enttäuschte mit mageren 369 Ringen. „Das war wohl sein schwärzester Tag in der Bundesliga. Dafür muss er noch eine Erklärung finden“, meinte Meinhard. Artur Gevorgjan und Valerij Samojlenko hielten sich dagegen schadlos und gewannen ihre Duelle deutlich. Es lag also an Antje Noeske, die am Ende starke Nerven bewies. „Sie brauchte zwei Neunen – und die hat sie geschossen. Danach fiel von uns allen eine große Last ab“, sagte Meinhard, dessen Team durch den knappen Sieg die Tabellenspitze von Kriftel übernahm: „Es war sehr wichtig, gegen den Tabellenführer und aktuellen Deutschen Meister zu gewinnen. Da waren wir sehr, sehr glücklich.“

Sportgilde Bassum 98 - SV Sülfeld 4:1: Nach dem Ausrufezeichen gegen Kriftel mussten die Bassumer nachlegen, um ihre Spitzenposition zu behalten. „Wir haben damit gerechnet, dass Broistedt 5:0 gewinnt. So war es auch. Deshalb brauchten wir mindestens ein 4:1“, sagte Meinhard. Und genau dieses Ergebnis fuhren die Bassumer ein. Pierre Michel hatte ein bisschen Pech, dass er im Stechen nur eine Neun und sein Gegner eine Zehn traf – doch alle anderen „Gilde“-Schützen punkteten und sorgten für eine Seltenheit. Im Gesamtergebnis standen für Bassum 1 902 Ringe. „Die 1 900 ist so eine Grenze, die kaum geknackt wird“, erklärte Meinhard.

In der Abschlusstabelle der Bundesliga Nord landete die „Gilde“ knapp vor Broistedt und trifft als Erstplatzierter im Viertelfinale auf den Viertplatzierten aus dem Süden – das ist die HSG München. „Was wir uns vorgenommen hatten, haben wir erreicht“, urteilte Meinhard: „Wir sind immer besser geworden und freuen uns nun auf die Endrunde.“ · mr

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