Startnummer 11

Joscha List: Mit 14 schon bei den Herren mitgemischt

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Startnummer 11: Basketball-Talent Joscha List

Syke - Mit gerade einmal 14 Jahren kam der Jardinghauser Joscha List zu seinem ersten Einsatz im Basketball-Herrenbereich. Seit Saisonbeginn sammelt das Talent Erfahrungen im Bezirksoberligateam des TuS Syke, um sich an die körperbetonte Spielweise zu gewöhnen.

Wie fast jedes Kind verschlug es List zunächst zum Fußball, ehe er im Alter von acht Jahren gemeinsam mit seinem Bruder Phil in einem Feriencamp die Liebe zum orangefarbenen Leder entdeckte: „Mein Vater hatte uns dort angemeldet und ich habe schnell gemerkt, dass es mir liegt“, erinnert sich List, dessen Familie basketballverrückt ist: Vater Holger ist Spartenleiter beim TuS Syke, Phil (16) ist in der U18-Landesliga aktiv, Henry (9) spielt in der U12 und auch der fünfjährige Bene ist nicht mehr vom Ball zu trennen.

Mit der U16-Mannschaft der „Basketball-Akademie Bremen-Süd“ erreichte der bereits 1,87 Meter große List kürzlich die Qualifikationsrunde zur Norddeutschen Meisterschaft. Dort eine gute Rolle zu spielen, sei das Ziel: „Wir müssen von Spiel zu Spiel schauen und dann gucken, wo wir landen“, so List. Sechs Mal pro Woche trainiert der Gymnasiast für sein nächstes Ziel: Den Sprung in die Jugend-Basketball-Bundesliga (JBBL). Vom Alter her dürfte er dort bereits in dieser Saison spielen, doch die Schule hat aktuell Priorität. Lange Fahrten zum Training ist er gewohnt: Vor seinem Aufstieg in die nächste Altersklasse lief er für Bremen-Lesum in der U14-Landesliga auf und machte dort durch starke Leistungen auf sich aufmerksam.

Im Training arbeitet List vor allem an seiner Schnelligkeit, wo „noch viel Luft nach oben ist.“ Sein Trainer Dejan Stojanovski bescheinigt ihm großes Potenzial, das es nun abzurufen gelte: „Joschas Wurf ist noch etwas unkonstant, aber das gleicht er durch großen Einsatz im Spiel aus. Für seine weitere Entwicklung ist es wichtig, dass er gegen starke Gegner auf hohem Niveau spielt.“

Als Vorbild nennt List, der sowohl als Aufbau- und Flügelspieler agieren kann, den aktuell besten Basketballer der Welt Stephen Curry. Dieser führte seine Golden State Warriors in der abgelaufenen Saison zur NBA-Meisterschaft – ein Ziel für später? „Jeder Basketballer träumt davon, einmal in der Bundesliga oder in der NBA aufzulaufen, aber bis dahin ist es weit .“

mst

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