Startnummer 31: Barrier TC, Herren 30 Tennis

Barrier TC, Herren 30

Diese Barrier spielen bald in der Nordliga (v.l.): Eike Trümpler, Martin Busch, Andree Meyer, Fabrian Brenz, Stephan Voigts und Erik Trümpler. Es fehlen: Thomas Götz und Marcin Dembinski.

Barrien - Von Petra Philippsen. Es hatte nicht wirklich gut angefangen für die Herren 30 des Barrier TC. Sie spielten im September gegen den Hamburger Tennisclub Altona-Bahrenfeld, und es ging um den Aufstieg von der Nordwestliga in die Nordliga. Doch der Auftakt missglückte, sie lagen in den ersten drei Einzeln sofort hinten. Erik Trümpler, sein Bruder Eike-Carsten und Martin Busch aber schafften in ihren Matches den Ausgleich, nun mussten die drei Doppelpartien entscheiden – und die gewannen die Barrier allesamt.

„Im Doppel sind wir wirklich ein echtes Pfund“, freute sich Erik Trümpler, einer der Führungsspieler der Mannschaft. Und mit dieser „Geheimwaffe“ wollen sie in der nächsten Spielzeit nicht bloß die Nordliga halten, sondern direkt „in die Regionalliga durchmarschieren“. Das ist im Norden die zweithöchste Spielklasse hinter der 1. Bundesliga.

Und es wird eine besondere Herausforderung für sie werden. Dass die Barrier neben dem Bremer TV von 1896 den Aufstieg in die Nordliga schaffen würden, war zwar keine riesige Überraschung – auch wenn das entscheidende Duell gegen die Hamburger sehr eng wurde. Doch viele Mitglieder der Barrier Mannschaft sind bereits Ende 30, haben Familien, sind beruflich zudem voll eingespannt, und somit spielt der Tennissport eigentlich naturgemäß nicht mehr die Hauptrolle in ihren Leben. Trümpler selbst hatte schon mal acht Jahre lang in der zweiten Liga gespielt und im Grunde seine sportlichen Ziele bereits erreicht.

Doch dieser Aufstieg hat bei allen einen neuen Reiz geweckt, der sie nun noch einmal für die „Mission Regionalliga“ motiviert. „Es ist eine tolle Konstellation“, sagte Trümpler, „wir sind seit unserer Jugend befreundet, aber wir haben noch nie in einer Mannschaft zusammengespielt.“ Nicht einmal mit seinem Bruder hatte das bisher geklappt. Erst beim Aufstiegsspiel gegen die Hamburger waren sie zu ihrem gemeinsamen Debüt zusammengekommen. Für die neue Saison stoßen nach Stephan Voigts mit Maik Uhde und Markus Andresen noch weitere Mitglieder zu dieser Barrier Kumpeltruppe hinzu.

Dass sie quasi zum Ausklang ihrer sportlichen Karrieren den Aufstieg schafften und nun noch einmal überregional spielen können, ist eine schöne Bonusrunde für sie, die sich neben dem sportlichen Ehrgeiz eben ein bisschen wie ein Ferienlager-Revival anfühlt.

Und vor allem liefert ihnen dieses kleine Klassentreffen daheim gute Argumente, wenn sie ein paar Wochenenden eben nicht mit der Familie verbringen. „Wir sind alle heiß und vor allem freuen wir uns über unsere Truppe“, sagte Trümpler. Die Konkurrenz in der Nordliga sollte sich wohl besser warm anziehen.

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