Kapitän Schröder: „Es ist ein bisschen unglücklich gelaufen“

Barrier können Ausfälle nicht kompensieren – 2:4 bei 1912

Enge Kiste: Bendix Schröder gewann sein Einzel erst nach einem umkämpften Match-Tiebreak. Foto: töbelmann

Bremen – Auch der starke Einzelsieg von Bendix Schröder half letztlich nichts, der ersatzgeschwächte Barrier TC verlor mit 2:4 beim Bremer TC von 1912. Tarek Erlewein (krank, stellte sich im Doppel in den Dienst der Mannschaft), Leon Andrä (mit der Schule unterwegs) und Matthias Kidler (privat verhindert) hatten am Samstag passen müssen.

So spielten Tobias Kuhlmann (gegen den ehemaligen Zweitligaspieler Axel Finnberg) und Philipp Meyer (gegen Peer Erik Jetschke) an Nummer drei und vier, beide zogen aber den Kürzeren – trotz Satzbällen im zweiten Durchgang. „Tobias hat drei vergeben, Philipp zwei“, erklärt BTC-Kapitän Schröder: „Das war sehr schade, denn für beide war mehr drin.“

Anders war es bei Maxim Triller an Nummer zwei, er musste sich dem niederländischen Bundesligaspieler Yannick Ebbinghaus mit 1:6, 0:6 geschlagen geben. „Der Gegner hat jeden Ball reingespielt, war sehr konstant, und Maxim hat ein paar Fehler zu viel gemacht“, berichtet Schröder, der also für den einzigen Einzelpunkt der Barrier sorgte. „Es war ein spannendes Spiel, sehr eng“, sagt er über sein 6:3, 3:6, 10:8 gegen Tjade Bruns: „In den Sätzen gab es jeweils ein Break, der Match-Tiebreak war Kopf an Kopf. Es war ein gutes Niveau, ich bin zufrieden, weil es mental sehr anstrengend war. Tjade ist jemand, der versucht, dich rauszubringen. Dementsprechend habe ich mich gefreut, als ich gewonnen hatte.“

Im ersten Doppel spielte Schröder an der Seite von Kuhlmann gegen Bremens Nummer eins und zwei. „Jeder hat seinen Aufschlag durchgebracht, nur Tobias nicht. Er war verletzt an der Schulter, ist außerdem im Einzel umgeknickt“, erklärt der Mannschaftsführer: „Er hat vorher aber auch ein halbes Jahr nicht gespielt, im Winter nur einmal trainiert.“ So ging das Duell mit 6:2, 6:2 an 1912, das abschließende 2:6, 6:4, 10:6 von Triller und Erlewein im zweiten Doppel war Ergebniskosmetik.

„Es ist ein bisschen unglücklich gelaufen“, lautet Schröders Fazit.  fs

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