4:2 gegen Ost II reicht zum Landesliga-Titel / Für Oberliga muss neuer Spitzenspieler her

Barrier Herren mit Maßarbeit zur Meisterschaft

Barrien - Es ist vollbracht: Die Tennisherren des Barrier TC kehren nach einem Jahr in die Oberliga zurück. Dazu reichte ihnen am letzten Landesliga-Spieltag ein 4:2-Erfolg bei der TV Ost II. Damit stießen sie den spielfreien TC Wiepenkathen von der Tabellenspitze. Meisterschaft und Aufstieg wollen die Barrier noch gebührend feiern.

Den Sieg gegen die Bremer, denen ein Remis zum Klassenerhalt verholfen hätte, machten die Barrier allerdings erst in den Doppeln perfekt. Hier ließen sie jedoch nichts anbrennen, die Duos Florian Hartje/Denis Mujagic und Tobias Kuhlmann/Boris Schröder gewannen ihre Partien souverän. Nach den Einzeln hatte es nur 2:2 gestanden. Fast schon eingeplant war dabei die Niederlage von Spitzenspieler Florian Hartje gegen Kristoff Scholz. „Kristoff ist in sehr guter Form. Er hat druckvoll gespielt und sich sehr gut bewegt. Da konnte ich mit einer nur mittelmäßigen Leistung nicht dagegenhalten“, kommentierte der BTC-Kapitän seine 2:6, 3:6-Pleite.

Auch Boris Schröder, der Florian Dill (Außenbandriss) ersetzte, musste seinem Gegner zum Sieg gratulieren. Dabei lieferte er sich mit Fabian von Reichenbach ein Duell auf Augenhöhe, das folgerichtig im Matchtiebreak endete. „Hier hat Fabian mit wenig Risiko, aber fehlerfrei gespielt. So gab es viele lange Ballwechsel. Leider hatte Boris nicht das bessere Ende für sich“, bedauerte Hartje.

Die Punkte für die Barrier holten Tobias Kuhlmann und Denis Mujagic. Dieser lieferte sich mit Jan Wilkens eineinhalb Stunden viele lange Grundlinienrallyes, wobei er fast immer den längeren Atem hatte. So gewann er deutlich mit 6:1, 6:1. Kuhlmann zeigte ebenfalls eine souveräne Leistung. Gegen Julian Weyhausen bewies er trotz Trainingsrückstand seine Dominanz und siegte mit 6:3, 6:2. Nach dem 2:2-Zwischenstand war klar, dass die Barrier beide Doppel gewinnen müssen. „Gezittert haben wir aber nicht. Wir haben die Doppel taktisch clever aufgestellt“, betonte der Mannschaftsführer.

Mit dem Aufstieg krönten die Barrier eine kuriose Saison. „Aus unserem Stammteam fielen immer wieder Akteure wegen Verletzungen oder beruflicher Verpflichtungen aus. So kamen insgesamt zehn Spieler bei uns zum Einsatz. Toll, dass sich unsere Nachrücker immer so gut integriert haben“, freute sich der Kapitän.

Die Euphorie über den Aufstieg ist allerdings noch etwas gedämpft. „Aus der letzten Sommersaison wissen wir, was uns in der Oberliga, in der wir mit sechs Akteuren antreten müssen, erwartet. Um eine realistische Chance auf den Klassenerhalt zu haben, werden wir uns für die Spitzenposition wohl verstärken müssen“, ist Hartje überzeugt.

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