6:3 in Berlin – und nun kommt Sachsenwald zum Regionalliga-Topspiel

Barrien ist heiß auf die Bundesliga

Sieg und Niederlage: Barriens Markus Andresen gewann im Doppel und verlor knapp im Einzel.
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Sieg und Niederlage: Barriens Markus Andresen gewann im Doppel und verlor knapp im Einzel.

Barrien – Sie bekommen das ultimative Topspiel, den Kracher der Regionalliga Nord-Ost! Am Sonntag empfangen die Tennis-Herren 30 des Barrier TC um 11.00 Uhr den Tontaubenklub (TTK) Sachsenwald – ein Team, das vor den Toren Hamburgs beheimatet ist. Im Duell Zweiter gegen Erster wird eine Vorentscheidung im Kampf um den Aufstieg in die Bundesliga Nord fallen. „Dieses Spitzenspiel wollten wir uns unbedingt sichern – das wird einfach geil“, meint Barriens Erik Trümpler.

Mit einem 6:3 beim SV Reinickendorf 1896 in Berlin hatte sich der BTC am Sonntag in Stellung gebracht – allerdings war der Erfolg ziemlich hart erarbeitet. „Irgendwie hat sich keiner bei uns so richtig wohl gefühlt und das nötige Ballgefühl bekommen“, berichtet Trümpler. Dennoch stand am Ende – vor allem dank der zuverlässigen Doppel – der so wichtige Sieg.

Bereits am Samstag  waren die Barrier in die deutsche Hauptstadt gereist, nach einer Nacht im Hotel trafen sie am Sonntag um 9.45 Uhr auf der Anlage ein. Und dort sah Trümpler dann, dass sich fast alle seine Teamkollegen in ihren Einzeln extrem schwer taten. Lediglich Mike Uhde erledigte seinen Job im Schnelldurchgang und gewann gegen Florian Zschiedrich mit 6:0, 6:2. „Er war super“, lobte Trümpler. Der Rest musste sich durchquälen – teilweise mit Erfolg, teilweise ohne. Mathias Kidler (6:7, 6:7 gegen Oliver Michaelis) und Tobias Kuhlmann (4:6, 5:7 gegen Daniel Gerlach) verloren knapp in zwei Sätzen. Markus Andresen musste sich mit 5:7, 6:3 und 2:10 dem ehemaligen Hockey-Nationalspieler Pilt Arnold geschlagen geben. „Der spielt auch ganz gut Tennis“, meinte Trümpler mit einem Schmunzeln.

Dass Barrien nach den Einzeln gut im Rennen war, lag an Massimo Ocera und Florian Hartje. Trümpler: „Die beiden haben sich durchgebissen. Das war ganz wichtig.“ Hartje schlug Kolja Nitschke mit 2:6, 6:1 und 10:5. Ocera behielt gegen Timo Fleischfresser mit 7:6, 5:7 und 10:6 die Oberhand – obwohl er sich zwischenzeitlich überhaupt nicht wohl gefühlt hatte. „,Oc‘ war schummrig“, erzählte Trümpler. Und dennoch machte die Barrier Nummer eins weiter und lieferte letztlich „mit Herz und Leidenschaft“ den dringend benötigten Punkt.

Mit einem 3:3 ging es somit in die Doppel – und die waren eine klare Angelegenheit für den BTC, der alle drei Begegnungen gewann. Einen guten Eindruck hinterließ dabei auch Floran Zeichner, der für Uhde reinkam und an der Seite von Kuhlmann triumphierte. Um 20.00 Uhr machten sich die Barrier auf den Heimweg. Im Autoradio hörten sie live das Champions-League-Finale und freuten sich über den Triumph des FC Bayern über Paris St. Germain. Und um 23.30 Uhr, sagte Trümpler, „waren wir endlich zu Hause.“  mr

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