Barrien der große Gewinner des zweiten Spieltages

Korbball-Bundesliga: Keine Punkte für Heiligenrode und Seckenhausen-Fahrenhorst

Barriens Jasmin Jaentsch setzte sich im Derby gegen Seckenhausens Luise Budig (Nr. 2) und Mareike Riekers (Nr. 3) durch. Barrien gewann am zweiten Spieltag der Korbball-Bundesliga beide Begegnungen in der Leester Sporthalle. - Foto: Westermann
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Barriens Jasmin Jaentsch setzte sich im Derby gegen Seckenhausens Luise Budig (Nr. 2) und Mareike Riekers (Nr. 3) durch. Barrien gewann am zweiten Spieltag der Korbball-Bundesliga beide Begegnungen in der Leester Sporthalle.

Leeste - Von Zoe Turner. Einige spannungsgeladene Partien sahen die Zuschauer am zweiten Spieltag der Korbball-Bundesliga in der Leester Sporthalle. Dabei nahmen der TSV Heiligenrode und die TSG Seckenhausen-Fahrenhorst keine Punkte mit, der TSV Barrien gewann dagegen beide Partien. Der TuS Sudweyhe musste sich das erste Mal geschlagen geben, entschied dann aber die zweite Begegnung für sich.

TuS Sudweyhe - TSV Thedinghausen 4:5 (3:3): Es war am frühen Morgen das erwartet enge Spiel. Zwei Bundesligafavoriten mit starken Korbhüterinnen lieferten genau das ab, womit die Zuschauer gerechnet hatten. Die Sudweyher Mannschaft erspielte sich einige Chancen am gegnerischen Kreis, aber schloss diese zu oft nicht mit Korberfolgen ab. Letztendlich zog Sudweyhe den Kürzeren und büßte die ersten Punkte ein.

TSV Barrien - SV Brake 17:10 (10:6): Das Aufeinandertreffen dieser beiden Mannschaften gestaltete sich bereits in der Vergangenheit immer sehr korbreich, und auch diesmal sollte es nicht anders sein. Nach einem schwachen Start in die Saison setzte der TSV das Geplante um. Flüssige Kombinationen und gute Wurfvorbereitungen brachten den Korberfolg. So war nach den ersten 20 Minuten schon zu erkennen, dass die Barrier Frauen ihren Vorsprung nicht mehr aus der Hand geben wollten. Im weiteren Verlauf war es die starke Defensive um Korbfrau Sarah Zieske und ihre Leistung am Korb, die den Barrier Sieg ungefährdet nach Hause brachten.

Szene aus dem Spiel gegen den SV Brake: Sudweyhes Sandra Nolte (am Ball) visiert den Korb an. Sie kam in zwei Bundesliga-Begegnungen zu vier Korberfolgen. - Foto: Westermann

TSV Thedinghausen - TSV Heiligenrode 9:7 (4:4):

Von Beginn an war dieses Spiel ausgeglichen. Beide Hälften gestalteten sich ähnlich. Die Heiligenroderinnen nutzten die Wurfmöglichkeiten nicht und kamen somit meist nicht über den Ausgleich hinaus. Verloren haben sie das Spiel aber erst in den letzten drei Minuten, als Thedinghausen auf 9:7 davonzog. „Die Niederlage war aber vermeidbar, hätten wir unsere freien Wurfchancen besser genutzt“, urteilte Trainerin Dagmar Schnelle.

TuS Sudweyhe - SV Brake 12:4 (3:0): Das erste Spiel steckte den Sudweyherinnen offensichtlich noch in den Köpfen und Knochen, sodass sie in den ersten 15 Minuten nicht einen Korb landeten. Als Lilia Slanitz dann ein Viermeter-Freiwurf verwandelte, platzte der Knoten. Das Braker Angriffsspiel verteidigte Sudweyhe gut, und auch eine kurzzeitige Manndeckung brachte den TuS Sudweyhe nicht mehr aus der Ruhe. Am Ende wurde es ein klarer, sicherer Sieg.

Nach der Partie gab es eine Schweigeminute. Sie galt der verstorbenen Sandra Hellmers. Sie hat im Korbballbereich wertvolle Arbeit geleistet und wurde in sämtlichen Ligen aufgrund ihres Engagements und ihrer herzlichen Art sehr geschätzt. Alle Anwesenden erwiesen Sandra Hellmers in stillem Gedenken die Ehre.

TSG Seckenhausen-Fahrenhorst - TSV Barrien 9:10 (5:5): Die Teams lieferten sich über die gesamte Spielzeit ein spannendes Match auf Augenhöhe. Beide Mannschaften zeigten eine gute Leistung, wobei das Passspiel der Barrier am gegnerischen Korb oft gestört wurde. Die TSG führte meistens und war durch gute Korbwürfe stets gefährlich. Doch die Mannschaft von Trainer Manfred Otto zeigte sich willensstark und gab nicht auf. So war es den Barrierinnen möglich, in den letzten zwei Minuten den Ausgleichstreffer und dann auch noch den Siegtreffer zu erzielen. Ärgerlich für die Seckenhauser Frauen, die die letzten Minuten nicht in Ruhe ausgespielt hatten. Andererseits zufriedenstellend für Trainer Otto, der ein besonderes Lob an seine jungen Spielerinnen aussprach.

TSV Heiligenrode - SG Findorff Bremen 6:13 (5:8): Der TSV hatte gleich zu Beginn einen 0:3-Rückstand zu verkraften, glich allerdings nach einigen Minuten wieder zum 4:4 aus. Trotzdem mangelte es an der Wurfqualität, was den Angriff zunehmend zu einer schwierigen Angelegenheit machte. Ein weiterer Tiefschlag war die muskuläre Verletzung von Gabi Brosowsky. Sie war danach nicht mehr in der Lage weiterzuspielen. Für das Heiligenroder Team war es auch in der zweiten Halbzeit schwer, den Korb zu treffen – es gab nur noch einen weiteren Treffer. So musste sich Heiligenrode der Mannschaft aus Bremen am Ende klar geschlagen geben. „Wer vorn zu wenig Körbe wirft, kann nicht gewinnen“, stellte Trainerin Schnelle nach dem Spieltag treffend fest und versprach eine verstärkte Trainingsarbeit an den Würfen.

Oldenbroker TV - TSG Seckenhausen-Fahrenhorst 15:9 (6:5): Dieses Spiel wurde im Angriff verloren. Das Seckenhausener Team hatte zu wenig präzise Korbwürfe auf Lager und hatte damit den Damen aus Weser-Ems nur wenig entgegenzusetzen. Doch die Abwehr- und Korbfrauenleistung war trotzdem stark. „Unsere Korbfrau Tabea Ströhemann hat sich selbst übertroffen und viele Bälle rausgeholt, die wir schon drin gesehen haben“, sagte Mitspielerin Luise Budig. Dennoch: Mit dieser weiteren Niederlage fuhr die TSG-Mannschaft am zweiten Spieltag keine Punkte ein.

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