Gegen Bremer TV von 1896 knapp am Coup vorbei

2:4 – Barrien flirtet mit der Sensation

Barriens Bendix Schröder (Bild) gewann das Spitzeneinzel gegen Luis Lentz in drei Sätzen.
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Bärenstark: Barriens Bendix Schröder (Bild) gewann das Spitzeneinzel gegen Luis Lentz in drei Sätzen.

Barrien – Sie waren ganz nah dran an der faustdicken Überraschung! Die Tennis-Herren des Barrier TC empfingen gestern den hoch favorisierten Landesliga-Tabellenführer Bremer TV von 1896 – und leisteten an diesem Marathon-Tag mit Regenpausen energisch Gegenwehr. Nach den vier Einzeln hatte es 2:2 gestanden, doch dann gingen die beiden Doppel (das zweite wegen des Regens in die Halle verlegt) knapp verloren. Am Ende hieß es 2:4. Damit stehen die Bremer als Meister und Oberliga-Aufsteiger fest.

Doch BTC-Kapitän Florian Hartje grämte sich nicht allzu sehr. Er resümierte nach dem Auftritt, der wegen der Unterbrechungen etwa zwölf (!) Stunden dauerte: „Es war etwas drin, klar. Unsere jungen Spieler sind natürlich heiß, wollen unbedingt ‘was reißen und werden dieser Chance wohl etwas mehr hinterhertrauern. Aber ich sage: Es ist super, was die Jungs für einen Sprung gemacht haben. Sie haben eine tolle Saison gespielt und heute zwei Top-Einzel gewonnen. Ich glaube, die Bremer hatten es sich hier etwas leichter vorgestellt . . .“

Das Spitzen-Einzel war geprägt von vielen Breaks – gerade im dritten Durchgang. Barriens Bendix Schröder gewann gegen Luis Lentz den ersten Satz mit 6:4, verlor den zweiten aber mit 3:6. „Im dritten Satz hat Bendix dann sehr gut aufgeschlagen und sich damit viele einfache Punkte geholt. Es war durchweg ein sehr intensives Spiel“, erklärte Hartje. Am Ende holte Schröder mit 6:3 einen vorher nicht unbedingt einkalkulierten Punkt.

An Position zwei kam Barriens Maxim Triller gegen Jannik Schepers schwer in Gang. „Es ist aber nicht leicht gegen ihn, weil er mit viel Spin spielt, läuferisch stark ist und kaum eigene leichte Fehler macht“, erklärte Triller, der Satz eins mit 0:6 verlor. „Danach habe ich mir vorgenommen, vor allem mit der Vorhand mehr Risiko zu gehen und die Ballwechsel kürzer zu halten“, erklärte der Barrier. Das klappte mit diversen Winnern auch passabel, aber am Ende stand dennoch ein 3:6.

Eine erneut starke Leistung bot Tarek Erlewein gegen Routnier Alexander Kranz (38). „Tarek hat im zweiten und dritten Satz mit der Vorhand unfassbar gut getroffen und viele Winner gespielt“, lobte Hartje. Die Konsequenz: Nach einem 5:7 drehte der Regionsmeister die Partie mit 6:4 und 6:2.

Hartje holte sich beim 3:6 und 3:6 gegen 1896-Neuzugang Eric Röbschläger immerhin sechs Spiele und sagte: „Ich habe im ersten Satz immerhin 3:2 geführt und offensiv ganz gut gespielt. Aber danach hat mein Gegner immer flacher und immer härter gespielt, sodass ich meist in der Defensive war.“ Die Doppel gingen dann beide an Bremen.

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