Tennis-Oberligist fährt nach 5:4 halbe Miete für den Klassenerhalt ein

Barrien feiert nächsten Erfolg

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Barriens Tobias Kuhlmann ging durch ein Wechselbad der Gefühle, gewann am Ende aber sein Match in drei Sätzen. ·

Barrien - Glücklicher könnten die Tennisspieler des Oberligisten Barrier TC derzeit nicht sein. Nach dem 6:3 über den TSC Göttingen legten sie nach und bezwangen auf eigener Anlage den TC GW Rotenburg mit 5:4. Das ist schon die halbe Miete für den Klassenerhalt.

„Die Stimmung ist super bei uns – gerade, wenn man solch ein enges Spiel für sich entscheidet“, freute sich BTC-Kapitän Florian Hartje. Der Sieg lief nach dem gleichen Schema ab wie vergangene Woche. Auf die Punktebänke Tobias Kuhlmann und Till Heilshorn war wieder Verlass. Heilshorn überzeugte, indem er gegen seinen neun Jahre jüngeren Gegner taktisch gut spielte und sich nicht aus der Ruhe bringen ließ. So fuhr er einen sicheren Zweisatzsieg ein. Tobias Kuhlmann ging durch ein Wechselbad der Gefühle. Mit seinem Kontrahenten lieferte er sich viele lange Grundlinienduelle. Nach dem 6:2 leistete er sich jedoch eine Auszeit (3:6). Danach fing er sich wieder. Der Lohn war ein klares 6:1. Einen weiteren Punkt ergatterten die Barrier wieder an Position sechs. Statt Florian Dill (beruflich verhindert) kam dort Niklas Johannson zum Einsatz. Sein Kontrahent spielte bis zum 4:1 fehlerfrei, doch dann kämpfte sich Johannson in die Partie hinein. Dabei glänzte er immer wieder mit clever eingestreuten Stopps. In den langen Ballwechseln behielt er in den engen Situationen die Ruhe, gewann 6:4, 6:4.

Einen Punkt auf dem Schläger hatte auch Philipp Meyer. Er ging mit 3:0 in Führung und war beim 5:4 und eigenem Service nur noch zwei Punkte vom Satzgewinn entfernt. Dann drehte sein Gegenüber jedoch auf und zeigte sich taktisch und läuferisch besser. Vor allem spielte er nun fehlerfrei. Meyer versuchte dagegenzuhalten, doch ihm gelang kein Spielgewinn mehr. Chancenlos war Florian Hartje. Sein Gegner Aziz Kiametovic spielte variabler, platzierter und bewegte sich zudem sehr gut.

Auch Lennart Lonnemann konnte keinen Satzgewinn verbuchen. Immerhin waren die einzelnen Spiele eng. Als er im ersten Satz Breakbälle nicht nutzen konnte, gab er im Anschluss seinen eigenen Aufschlag ab. Im zweiten Durchgang konnte er, trotz ordentlicher Leistung, das Ruder nicht mehr herumreißen.

Nach dem 3:3-Zwischenstand stellten die Barrier die Doppel wieder taktisch gut auf. Das Doppel Kuhlmann/Meyer fuhr an Rang drei den erwarteten, wenn auch knappen, Sieg ein. Hartje/Heilshorn kamen nach einer 5:1-Führung aus dem Tritt und gaben den Satz im Tiebreak ab. Danach blieben die Barrier aber dran. Im dritten Abschnitt vergaben sie zunächst eine 3:0-Führung, behielten aber mit 6:4 die Oberhand und holten somit den fünften Punkt. · te

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