TSG verspielt zweimal Führung

Seckenhausen tief im Keller

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Mit vier Körben war Mona Martens (Mitte) die beste Korbwerferin des TuS Sudweyhe.

Thedinghausen - Von Zoe Turner. Beim Start der Korbball-Bundesliga Nord ins neue Jahr verbuchte die TSG Seckenhausen-Fahrenhorst zwei weitere Niederlagen und hält die Rote Laterne weiterhin inne. Die Mannschaften aus Sudweyhe, Heiligenrode und Barrien gestalteten währenddessen jeweils ein Spiel siegreich und mussten im anderen Duell dem Gegner die Punkte überlassen.

TSV Thedinghausen - TuS Sudweyhe 7:5 (4:4): Auch nach der langen Punktspielpause stand der TuS Sudweyhe wieder in einer neuen Konstellation auf dem Spielfeld. Diesmal war es Carlotta Kehlenbeck aus der eigenen A-Jugend, die das Bundesliga-Team ohne Eingewöhnungsschwierigkeiten unterstützte. Das Duell gegen Thedinghausen war wie erwartet äußerst körperbetont. In der ersten Halbzeit holte der TuS noch einen 1:4-Rückstand auf. „Leider konnten wir den Schwung nicht mit in die zweite Halbzeit nehmen, weshalb Thedinghausen auch siegreich war“, resümierte Sudweyhes Julia Hoffmann.

SG Findorff - TSV Heiligenrode 9:6 (6:3): Für Heiligenrode lautete das Ziel, Punkte zu holen, um sich von der Abstiegszone zu entfernen. Dafür musste der TSV aufgrund personeller Probleme auf Vertretung aus den eigenen Reihen zählen. Emma-Lee Ehlers sprang ein, hatte mit ihrer Mannschaft jedoch kein Glück im Angriff. Immer wieder verfehlten eigentlich gute Würfe den Korb nur knapp, sodass Heiligenrode in diesem Spiel den Kürzeren zog.

TSV Barrien - TuS Sudweyhe 4:8 (3:3): Beide Team absolvierten eine starke erste Hälfte. Barrien glänzte mit gut herausgespielten Abschlüssen und viel Bewegung, doch Sudweyhe geriet zu keinem Zeitpunkt ins Hintertreffen. Das lag zu einem großen Teil an der guten Defensivarbeit. In der zweiten Hälfte erhöhte Sudweyhe dann den Druck. Barrien gelang es nicht, das Niveau weiter zu halten. „Sudweyhe konnte auf diese Weise seine Führung locker ausbauen und die Punkte verdientermaßen mitnehmen“, lautete das Fazit von Barriens Trainer Manfred Otto.

Janina Rickmann (beim Wurf) brachte es für Heiligenrode auf vier Korberfolge.

TSV Heiligenrode - TSG Seckenhausen-F. 14:8 (3:5): In den ersten Minuten startete die TSG gut und konnte sich etwas absetzen. „Nachdem Heiligenrode dann sichtlich verunsichert ein Time-Out nahm, haben wir uns aus dem Konzept bringen lassen und zu viele Körbe kassiert“, stellte TSG-Spielerin Luise Budig konsterniert fest. In der zweiten Halbzeit schlug das Pendel dann endgültig zugunsten der Heiligenroderinnen aus: Der TSV traf immer häufiger den Korb und egalisierte zunächst. Zehn Minuten vor Ende des Spiels stand es noch 8:8, aber für Seckenhausen war danach nicht mehr viel zu holen. Heiligenrode hingegen bewegt sich immer weiter in Richtung Tabellenmittelfeld, muss aber weiterhin punkten, um die Klasse zu sichern.

SV Brake - TSV Barrien 8:12 (4:7): Obwohl der TSV Barrien vor den Qualitäten des SV Brake aus der Distanz gewarnt war, gelang es zunächst nicht, diese zu unterbinden. Die eigene Offensivleistung gestaltete sich trotz freier Wurfchancen lange Zeit schleppend, sodass sich der TSV erst am Ende absetzen konnte. Manfred Otto sprach anschließend von einem „Barrier Arbeitssieg“. „Mit einem ausgeglichenen Punktverhältnis können wir aber nun der entscheidenen Saisonphase entgegenblicken“, sagte Otto.

TSG Seckenhausen-F. - Oldenbroker TV 8:15 (5:6): Auch im zweiten Spiel der Seckenhausener Damen gelang es ihnen erneut früh einen kleinen Vorsprung auszubauen. Doch nach der 5:1-Führung kippte das Spiel wiederum und der Gegner zeigte seine gewohnten Qualitäten. Beinahe jeder Korbwurf des Oldenbroker TV landete im Netz.

Obwohl Korbfrau Tabea Ströhemann in toller Tagesform war, konnte sie den perfekten Würfen nicht viel entgegensetzen. „Wir wissen es selber noch nicht genau, woran es liegt, aber in dieser Saison scheint definitiv der Wurm drin zu sein“, haderte Trainerin Camilla Hahn.

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