Neuzugang des Barrier TC gleich an Position eins gemeldet / Sonntag gegen Göttingen

Mit Lennart Lonnemann ins Abenteuer Oberliga

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Barriens Kapitän Florian Hartje befindet sich noch nicht in Bestform. ·

Barrien - Der vierte Platz in der letztjährigen Freiluft-Oberligasaison war der größte Vereinserfolg des Barrier TC – bisher. „Der Klassenerhalt wäre in diesem Jahr eine noch viel größere Überraschung“, urteilt Florian Hartje, Kapitän der Barrier Tennisherren.

Der Grund liegt auf der Hand: Statt zwei gibt es nur noch eine Oberligagruppe. Diese umfasst nun acht Vereine, von denen drei in die Landesligen absteigen müssen. „Das wird eine ganz schwere Aufgabe für uns“, befürchtet Hartje. Gegen den TC Alfeld und den TC Bad Essen rechnet er sich nichts aus, auch gegen den TC GW Rotenburg sieht er seine Mannschaft nur als Außenseiter. „In den anderen Partien könnte was gehen. Dabei wird es aber immer darauf ankommen, in welcher Besetzung der Gegner aufläuft“, betont der BTC-Kapitän.

Pech haben die Barrier mit dem Spielplan, denn auf den Oldenburger TeV II treffen sie bereits am dritten Spieltag. „Bis dahin wird sich dort kaum ein Akteur in der Ersten festgespielt haben“, befürchtet Hartje. Als Wundertüte bezeichnet er den TV Sparta 87 Nordhorn. „Dort sind viele junge Spieler aus den Niederlanden gemeldet, deren Leistungsvermögen ich nicht einschätzen kann“, verrät der Barrier. Weitere Gegner sind der TV Jahn Wolfsburg und der TSC Göttingen, der am Sonntag (10 Uhr) zu Gast sein wird.

Dann wird Barriens neuer Spitzenspieler Lennart Lonnemann (kam vom TV Vechta) sein Debüt für den BTC geben. „Lennart macht derzeit sein Abitur, er wird aber bei jeder Partie an Bord sein. Bei uns kann er ohne Druck in die Saison starten, denn an Rang eins trifft er auf harte Brocken. Vielleicht kann er ja das eine oder andere Einzel gewinnen“, hofft Hartje. Er selber befindet sich „nicht in legendärer Form. „Ich hoffe, dass ich ordentlich mitspielen kann. Zumindest im Doppel traue ich mir mit meinem jeweiligen Partner Punktgewinne zu“, erklärt er.

Große Hoffnungsträger sind Tobias Kuhlmann und Till Heilshorn. In den engen Partien sind ihre Einzel- und Doppelsiege dringend erforderlich. Allerdings weilt Kuhlmann beruflich bedingt wieder in Karlsruhe und kann nur unregelmäßig trainieren. Till Heilshorn kann erst seit drei Wochen wieder zu den Übungseinheiten kommen. Er hatte sich im Februar bei einem Sturz im Tennismatch den Daumen gebrochen und musste pausieren. Jetzt ist er aber beschwerdefrei.

An den hinteren Positionen werden wieder Philipp Meyer und Florian Dill zum Einsatz kommen. Das Duo hatte vergangenes Jahr nur einen Einzelsieg feiern können. „Die beiden haben letzten Sommer und im Winter viele wichtige Erfahrungen gesammelt und sich weiterentwickelt. Ich bin überzeugt davon, dass sie diesen Sommer mehr Siege feiern können“, bekräftigt Hartje. Für die Doppel steht zudem Erik Trümpler bereit, ein Einsatz im Einzel ist nicht geplant. · te

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