Barnstorfs Stammkeeper leidet unter Einblutung im Auge / Druck für Srederis

In Bützfleth sollte es auch ohne Biras reichen

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Linkshänder Arunas Srederis (beim Wurf) ist in dieser Saison bislang noch kein echter Faktor bei den Barnstorfern.

Barnstorf - Der ambitionierte Handball-Oberligist HSG Barnstorf/Diepholz muss vermutlich auch am Sonntag (Anwurf 17 Uhr) beim Schlusslicht HSG Bützfleth/Drochtersen ohne Stammkeeper Donatas Biras auskommen. Der Litauer war bis Mitte der Woche wegen einer Einblutung im rechten Auge (hatte Ball aufs Auge bekommen) krankgeschrieben. Für den Notfall würde er seine Sachen mitnehmen.

Doch davon hält Barnstorfs Trainer Mario Mohrland nicht viel. Er vertraut den beiden Torhütern Maik Schwenker und Maik Kießlich. „Malle“ Schwenker hatte beim jüngsten 44:32 über die SVGO Bremen vor allem in der ersten Halbzeit mit mehreren Paraden auf sich aufmerksam gemacht. Diese Leistung sollte auch gegen den Tabellenletzten reichen. Für Mohrland zählt am Sonntag in Drochtersen nur ein Sieg: „Wir wollen da zwei Punkte holen.“

Dem Tabellenzweiten steht weiterhin Mittelmann Mateusz Chylinski aufgrund von Rückenproblemen nicht zur Verfügung. So können sich erneut Saulius Liutikas und Raul-Lucian Ferent auf der Spielmacherposition beweisen.

Der Diplom-Handelslehrer wechselte gegen die SVGO Bremen viel. Doch mit der Vorstellung seines Teams in der zweiten Halbzeit war er nicht einverstanden: „32 Gegentore sind einfach zu viel. Wir hätten schon cleverer und disziplinierter agieren müssen.“ Der 37-Jährige lässt offen, ob er erneut experimentiert. Für ihn ist zunächst einmal wichtig, dass die 3:2:1-Abwehr wieder besser steht.

Die HSG Bützfleth/Drochtersen kämpft seit Jahren gegen den Abstieg. So auch in dieser Serie wieder. Zuletzt verloren die Gastgeber das Kellerduell beim Aufsteiger TvdH Oldenburg mit 29:42 und übernahmen dadurch die Rote Laterne. „In Durchgang zwei ging gar nichts mehr – so haben wir kein Oberliga-Niveau“, unterstrich HSG-Coach Marcin Waryas, dem allerdings aufgrund mehrerer verletzter Spieler die Hände gebunden sind.

In der vergangenen Saison bezwangen die Barnstorfer den Gegner in eigener Halle mit 31:27 und auswärts mit 29:25, mussten allerdings für die Siege einiges tun. „Auswärts ist das ein ganz heißes Pflaster“, erinnert sich Mohrland noch an die Partie am 16. Februar dieses Jahres. Dem Tabellenzweiten droht besonders Gefahr vom halblinken Rückraumakteur Yannik Moje. Hier wäre in der Abwehr entweder Arunas Srederis oder Matthias Andreßen gefordert. Zu beachten sind ferner Mittelmann Pascal Sauff und Linksaußen Nicklas Frank.

Die Barnstorfer vertrauen zunächst einmal ihren eigenen Stärken. In ausgezeichneter Verfassung präsentieren sich derzeit die Flügel-angreifer Laurynas Palevicius und Finn Richter, der erster Siebenmeterschütze ist. Mohrland lobt die beiden Haupttorschützen: „Von den Außenpositionen haben wir eine gute Torausbeute.“

Das würde er gern auch vom Litauer Arunas Srederis sehen: „Da wäre mehr Tordrang wünschenswert.“ So unternimmt der Rückraumakteur am Sonntag in Drochtersen einen neuen Anlauf.

mbo

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