Niederlage in Hoykenkamp weiterhin Thema

Barnstorfs Reserve will Wiedergutmachung

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Deutlich fokussierter als vor der Winterpause will sich die zweite Mannschaft der HSG Barnstorf/Diepholz um Spielertrainer Nils Mosel (rechts) am Sonntag präsentieren. 

Barnstorf - Mit einer Niederlage in die Winterpause zu gehen, ist generell keine schöne Angelegenheit. Wenn es auch noch gegen den bis dato sieglosen Tabellenletzten passiert, wird das Warten auf die Chance zur Wiedergutmachung zu einer gefühlten Ewigkeit. Genauso ergeht es der HSG Barnstorf/Diepholz II, die seit über einem Monat darauf brennt, die 27:30-Pleite bei der TS Hoykenkamp vergessen zu machen. Im Heimspiel am Sonntag (Anwurf: 16.30 Uhr) gegen die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg besteht endlich die Gelegenheit dazu.

„Wir freuen uns, dass es endlich wieder losgeht“, sagt Spielertrainer Nils Mosel vor dem Verbandsliga-Spiel gegen den Tabellenzehnten HSG Grüpenbühren/Bookholzberg. Verständlich – denn schließlich soll der Auftritt zeigen, dass die Barnstorfer aus ihren Fehlern gelernt haben. Eine komplette Trainingseinheit hat Mosel genutzt, um mit seinen Akteuren den Auftritt in Hoykenkamp aufzuarbeiten. 

„Die Luft war damals ein bisschen raus. Das hat man vorher schon gemerkt. Wir haben jetzt viel gesprochen und uns auf Punkte geeinigt, die wir ändern wollen“, berichtet der 35-Jährige. Dazu gehöre auch die Trainingsintensität. „Wir müssen dahin kommen, dass wir in jedes Training gehen, als ob es ein Spiel wäre.“

„Wir wollen unseren Heimnimbus wahren“

Die Vorzeichen für einen guten Auftritt des Tabellensiebten stehen gut. Personell können die Barnstorfer nahezu aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Torwart-Routinier Maik Schwenker muss aufgrund eines grippalen Infekts passen. Hinzu kommt, die nach wie vor bestehende weiße Weste in heimischer Halle, wo die HSG bisher noch unbesiegt ist. „Ganz klar, wir wollen unseren Heimnimbus wahren“, gibt Mosel die Marschroute vor.

Um das Ziel zu erreichen, kommt es auch auf den Rechtsaußen selbst an, der einige Spieler des Kontrahenten aus dem Effeff kennt. Mit dem gegnerischen Linksaußen Stefan Buß hat Mosel einst selbst zusammen gespielt – und wird diesem im Verlauf der Partie wohl des Öfteren begegnen. „Positionsbedingt ist er wohl mein direkter Gegenspieler“, freut sich der Spielertrainer auf das Duell. Seine Mannschaft sieht er aufgrund der Heimstärke in einer leichten Favoritenrolle. „Aber das habe ich vor dem Spiel in Hoykenkamp auch gedacht.“ - ntr

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