Barnstorfs Neuzugang war fehlende Spielpraxis anzumerken

Etrit Xhafolli: „Ich hatte noch zu viel Respekt“

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Hatte Anlaufprobleme: Barnstorfs Neuzugang Etrit Xhafolli (li.) blieb beim 21:28 in Habenhausen ohne Tor. 

Bremen - Von Gerd Töbelmann. Lange wogte das Match hin und her - eine Überraschung schien im Bereich des Möglichen zu liegen. Doch am Ende wurde es noch klar, verlor Handball-Oberligist HSG Barnstorf/Diepholz Sonntagabend das Nachholspiel beim Tabellendritten ATSV Habenhausen mit 21:28 (11:13).

„Ich denke, dass wir zu hoch verloren haben. Über weite Strecken war es ein ausgeglichenes Spiel. Leider haben wir einige freie Würfe zu viel vergeben - darunter ja auch einige Siebenmeter“, meinte Barnstorfs Trainer Dag Rieken nach der Partie.

Sein Kollege Matthias Ruckh hatte eine etwas andere Sicht der Dinge: „Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht und hätten die Partie viel früher entscheiden können. Aber im ersten Spiel nach der Winterpause war es auch etwas schwer, wieder den richtigen Tritt zu finden.“

Die Gäste traten vor knapp 200 Zuschauern das erste Mal in dieser Spielzeit mit Neuzugang Etrit Xhafolli an. Der ehemalige Northeimer Drittligaspieler kam Mitte der ersten Halbzeit als Halblinker, blieb aber ohne Torerfolg. Hinterher ging er kritisch mit seiner Leistung um: „Ich habe zwar seit sieben Monaten kein Spiel mehr bestritten, hätte vielleicht aber auch mutiger sein müssen. Ich hatte noch zu viel Respekt, um mit aller Macht den Abschluss zu suchen. Letztlich haben wir verdient verloren, weil Habenhausen abgeklärter war als wir.“

In der ersten Halbzeit tat sich der Drittliga-Absteiger schwer. Zwar lagen die Bremer ständig in Führung, aber absetzen konnten sie sich über 4:3 (10.) und 8:7 (19.) bis zum 13:11 zur Pause nicht.

Auch nach dem Wechsel hielt Barnstorf erst gut mit (15:15/35.). Gestützt auf eine starke Leistung von Keeper Daniel Sommerfeld, schafften die Gastgeber bis zum 19:15 (44.) eine kleine Vorentscheidung. Spätestens beim 24:19 (56.) war das Match entschieden. Mit sieben Toren war Jan Linné der beste Werfer der Gäste. Bei Habenhausen erzielte Tim Steghofer (7) die meisten Treffer.

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