Regionalligist verliert in Springe 27:30

Barnstorfs Fehler am Ende bestraft

Diepholz - (mbo) · Ohne den erkrankten Haupttorschützen Nils Mosel unterlag Handball-Regionalligist HSG Barnstorf/Diepholz am Sonnabend vor über 300 Zuschauern bei den Handballfreunden Springe mit 27:30 (14:15).

„In der Schlussphase haben wir uns um die Früchte der eigenen Arbeit gebracht. Springe hat am Ende von unseren Fehlern gelebt und diese eiskalt bestraft“, analysierte Heiner Thiemann, Trainer der HSG Barnstorf/Diepholz. Um in der Tabelle nicht weiter nach unten zu rutschen, fordert der 58-Jährige von seiner Mannschaft aus den drei in diesem Jahr verbleibenden Begegnungen noch vier Punkte.

Der Tabellenachte hatte zunächst Schwierigkeiten, sich auf das Spiel des Aufsteigers einzustellen. Die Gäste lagen in der Anfangsphase ständig zurück (3:5/10.). Als Springes Spielertrainer Sven Lakenmacher (8/2) auf 10:6 (16.) erhöhte, ging Konstantin Madert für Olaf Sawicki zwischen die Pfosten. „Danach haben wir aggressiver gedeckt“, berichtete Heiner Thiemann. Die Barnstorfer bliesen zur Aufholjagd. Mit Erfolg: Tobias Meyer, Marek Saloka, Jan-Eric Rechtern, der den Part am rechten Flügel für Nils Mosel übernahm, mit Doppelpack und Malte Helmerking drehten mit fünf Toren in Folge den Spieß zum 11:10 (21.) um. Anschließend wehrte Konstantin Madert einen Siebenmeter von Sven Lakenmacher und den Nachwurf ab. Im Gegenzug verwandelte Malte Helmerking einen Strafwurf zum 12:10 (23.). Der letztjährige Vizemeister lag bis zum 14:13 (27.) vorn, leistete sich aber vor der Pause Fehler, die zum 14:15 führten.

Auch nach dem Wechsel schenkten sich beide Mannschaften nichts. „Wir standen zwar gut in der Deckung, haben aber bei erweiterten Gegenstößen zu früh und überhastet abgeschlossen“, monierte Heiner Thiemann. Der gut aufgelegte Linksaußen Finn Richter (6) egalisierte zum 22:22 (45.). In der spannenden Schlussphase brachte Denis Maksimovich (2), der erst in der zweiten Hälfte kam, die HSG Barnstorf/Diepholz beim 25:24 (51.) letztmalig in Front. Anschließend schlug der Tabellensiebte aus den Schwächen der Gäste Kapital. Milan Djuric und Dennis Meching mit Doppelpack brachten die HF Springe mit drei „Buden“ zum 27:25 (55.) davon. Die Barnstorfer öffneten die Deckung, doch ihnen lief die Zeit davon. Finn Richter verkürzte zwar noch einmal zum 27:28 (59.), doch Wjatscheslaw Gorpishin (3) und Daniel Deutsch (8) legten postwendend zum 30:27 nach.

Heiner Thiemann fühlte sich einmal mehr bestätigt: „In dieser Klasse kann jeder jeden schlagen.“ Er fand es schade, dass ihm mit Rechtsaußen Nils Mosel wieder einmal ein wichtiger Spieler nicht zur Verfügung stand.

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