HSG Barnstorf/Diepholz verliert gegen die Drittligisten ATSV Habenhausen und VfL Fredenbeck

Rieken: „Es liegt noch einiges an Arbeit vor uns“

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Barnstorfs Kamil Chylinski setzte sich gegen Kai Rudolph (r.) und Mattes Helbig (l.) durch.

Barnstorf - Bei einem Trainingsturnier mit vier Mannschaften kassierte Handball-Oberligist HSG Barnstorf/Diepholz am Sonnabend in der neuen Vereinssporthalle in Barnstorf gegen die beiden Drittligisten ATSV Habenhausen (21:24) und VfL Fredenbeck (29:33) Niederlagen. „Es liegt noch einiges an Arbeit vor uns“, weiß Barnstorfs Neu-Trainer Dag Rieken.

HSG Barnstorf/Diepholz - ATSV Habenhausen 21:24 (11:13): Erneut unterliefen den Gastgebern – vor allem Tobias Meyer – mehrere Abspielfehler, die der Drittligist eiskalt mit Gegenstoßtoren bestrafte. „An unserem Angriffsverhalten müssen wir noch arbeiten, denn wir hätten durchaus mehr erreichen können“, unterstrich Dag Rieken, der munter durchwechselte und in der zweiten Hälfte auf den starken Bastian Carsten-Frerichs (4) und Kreisläufer Andrius Gervé (2) verzichtete. In ordentlicher Verfassung präsentierte sich erneut Rückraumakteur Kamil Chylinski, der sieben Mal ins Schwarze traf.

In einer ausgeglichenen ersten Halbzeit, in der es zehn Mal unentschieden stand, glich der Ex-Neerstedter Carsten-Frerichs mit seiner vierten „Bude“ zum 11:11 (28.) aus. Gleich nach dem Wechsel erhöhte Habenhausens Tim Steghofer (6/2) mit verwandeltem Siebenmeter auf 14:11 (31.). Auch in der Folgezeit behaupteten die Gäste mit dem gefährlichen Kreisläufer Kai Rudolph (7) ihren Vorsprung – 18:15 (40.). Zwar glichen Tobias Meyer und Kamil Chylinski noch einmal zum 19:19 (46.) aus, aber die Habenhauser schlugen aus den Schnitzern der Hausherren erneut Kapital und gaben nach einer 22:19-Führung (50.) den Sieg nicht mehr aus der Hand.

HSG Barnstorf/Diepholz - VfL Fredenbeck 29:33 (12:19): Bis zum 6:7 (15.) durch Kreisläufer Andrius Gervé (3) blieb der letztjährige Vizemeister auf Tuchfühlung. Anschließend folgte ein Einbruch. „Wir haben wieder zu viele technische Fehler gemacht. Außerdem stimmte das Abwehr- und Rückzugsverhalten nicht“, monierte Dag Rieken. Die Fredenbecker schlossen mehrere Tempogegenstöße erfolgreich ab, setzten sich über 10:6 (19.) auf 15:8 (24.) ab und lagen zur Pause mit sieben Toren vorn.

Nach dem Seitenwechsel kämpften sich die Barnstorfer nach Toren von Tobias Meyer (6/1) und Kamil Chylinski (7/1) auf 26:29 (48.) heran, aber danach zog der Drittligist das Tempo noch einmal an und erhöhte auf 32:27 (57.).

Der Heimmannschaft fehlten durch die Ausfälle von Arunas Srederis (Urlaub) und Matthias Andreßen (leichter Bandscheibenvorfall) die Alternativen im halbrechten Rückraum. Auch Leistungsträger und Haupttorschütze Laurynas Palevicius (Urlaub) wurde am rechten Flügel schmerzlich vermisst.

mbo

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