In Cloppenburg zweite Runde des HVN/BHV-Pokals erreicht

HSG Barnstorf/Diepholz II für Verbandsliga-Start gerüstet

Hat zurzeit Probleme mit dem Ellenbogen: Malte Helmerking, Rückraumakteur beim Handball-Verbandsligisten HSG Barnstorf/Diepholz II. Der 31-Jährige spielte im Pokal in Cloppenburg nur in der Abwehr, gab der Deckung den nötigen Halt. - Foto: G. Müller

Barnstorf - Die HSG Barnstorf/Diepholz II hat die zweite Runde des HVN/BHV-Pokals der Männer erreicht. Der Handball-Verbandsligist setzte sich am Sonntag in Cloppenburg in einer Vierer-Gruppe durch, schlug im Finale Gastgeber TV Cloppenburg II mit 24:20. „Wir sind völlig verdient weitergekommen“, urteilte Barnstorfs an der Schulter verletzter Spielertrainer Nils Mosel.

TV Dinklage - HSG Barnstorf/Diepholz II 15:18 (7:8): „Unsere 3:2:1-Deckung stand gut“, lobte Mosel die Defensivarbeit. Torhüter Maik Schwenker, der neun Bälle abwehrte, gab der Abwehr zusätzlich Sicherheit. Die Gäste hatten arge Probleme mit der „Backe“ am Ball. Gleich 17 Fehlwürfe produzierten sie. Insgesamt sechsmal stand die ausgeglichene erste Hälfte unentschieden. Nach dem Seitenwechsel riss Finn Richter (8/1) im halblinken Rückraum das Spiel an sich, wackelte die Dinklager mehrfach aus und trug mit seinen Toren maßgeblich zur 13:8-Führung (33.) bei. Der Landesligist verkürzte zwar mit dem Ex-Barnstorfer Kim Pansing (6/4) auf 12:14 (41.), doch die Barnstorfer sorgten mit drei „Buden“ in Folge zum 17:12 (44.) für die vorzeitige Entscheidung.

Endspiel: TV Cloppenburg II - HSG Barnstorf/Diepholz II 20:24 (10:14): Die Gäste bestimmten über die Stationen 9:6 (16.) und 12:9 (22.) die erste Halbzeit. „Die letzte Konsequenz hat sowohl in der Abwehr als auch im Angriff gefehlt“, monierte Mosel, dessen Statistik 16 Fehlwürfe aufwies.

Zu Beginn der zweiten Hälfte zog der Favorit die Zügel an, setzte sich entscheidend auf 20:13 (36.) ab. „Wir haben den Ball besser durchgespielt und die Chancen auch verwertet“, analysierte der 34-Jährige. So erzielte Rechtsaußen Sascha Recht vier blitzsaubere Tore. In der Abwehr machte Malte Helmerking einen guten Job. Zu gefallen wusste auch Jan-Eric Rechtern (3), der als Spitze der 3:2:1-Deckung den einen oder anderen Ball abfing. Constantin Pasenau (5/2) traute sich im halblinken Rückraum etwas zu.

Mosel blickt bereits voraus: „Das war eine gute Vorbereitung auf das erste Heimspiel am Sonnabend gegen TuRa Marienhafe.“ 

mbo

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