HSG Barnstorf/Diepholz überzeugt mit starkem Torwart Donatas Biras in der Abwehr

Kamil Chylinski steuert zehn Tore zum 23:18-Erfolg bei

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Barnstorfs Kamil Chylinski (M.) bot im halbrechten Rückraum eine gute Leistung. In dieser Szene konnten ihn die Edewechter Renke Bitter (l.) und Lasse Maaß nicht am Torwurf hindern.

Diepholz - Von Matthias Borchardt. Die heimstarken Oberliga-Handballer der HSG Barnstorf/Diepholz entschieden am Sonnabend vor 250 Zuschauern in der Diepholzer Mühlenkamp-Halle das Verfolger-Duell gegen den VfL Edewecht mit 23:18 (11:10) für sich. Maßgeblichen Anteil am Erfolg hatten Torhüter Donatas Biras und der zehnfache Torschütze Kamil Chylinski.

„Ich bin mit meiner Leistung zufrieden. Die Abwehr stand gut. Ich war konzentrierter als im Spiel bei der SVGO Bremen“, sagte der Litauer Donatas Biras. Rechtsaußen Bastian Carsten-Frerichs lobte den 34-Jährigen: „Donatas hat entscheidenden Anteil daran, dass wir unter 20 Gegentoren geblieben sind, er hat super gehalten. Das war insgesamt eine gute Leistung von uns, obwohl uns die schnellen Tore gefehlt haben. Zu Hause ist das eine andere Luft, da spielen wir anders.“

Auch Barnstorfs Trainer Dag Rieken freute sich über die Steigerung im Vergleich zum Auftritt bei der SVGO Bremen (32:31): „Zunächst einmal bin ich froh, dass wir das Spiel gewonnen haben. Meine Mannschaft hat gut gekämpft. Spielerisch gefiel mir die zweite Halbzeit allerdings besser.“

Rieken musste umdisponieren, denn mit Arunas Srederis (Rückenprobleme) fehlte ein Linkshänder in der zweiten Reihe. Seinen Part im halbrechten Rückraum übernahm Kamil Chylinski. Mannschaftskapitän Martin Golenia begann auf der Spielmacherposition und traf mit einem Unterarmwurf zum 1:0 (1.). Die Gastgeber taten sich zunächst gegen die robuste 6:0-Abwehr der Gäste schwer. Mit zwei verwandelten Siebenmetern sorgte Bastian Carsten-Frerichs für die 4:2-Führung (11.). Per Tempogegenstoß erhöhte Kamil Chylinski auf 6:3 (16.). Anschließend unterliefen den Barnstorfern Abspielfehler. Die Ammerländer, die zuvor sechs Partien in Folge nicht verloren hatten (vier Siege, zwei Unentschieden), schafften durch einen Doppelpack von Tobias Weihrauch (7) den Ausgleich zum 7:7 (22.). Benjamin Batsberg (2) brachte sie beim 8:7 (23.) sogar erstmals in Front. Kamil Chylinski durch die Mitte und Linksaußen Lukas Brenning per Tempogegenstoß drehten den Spieß zum 10:9 (27.) um. Der eingewechselte Kreisläufer Ulf Grädtke markierte das Tor zum 11:10-Pausenstand.

Auch in der zweiten Hälfte schenkten sich beide Mannschaften nichts. Edewechts 2,08 Meter großer Torwart Krzysztof Gasiorowski wehrte nacheinander geworfene Bälle von Chylinski, Finn Richter und Grädtke ab. Auf der anderen Seite erwies sich auch Donatas Biras als Rückhalt im Tor, parierte mehrere Bälle. In einer guten Phase setzte sich der letztjährige Vizemeister nach einem Tor von Meyer und einem Doppelpack von Chylinski von 12:12 (35.) auf 15:12 (44.) ab. Die Edewechter ließen in einer kampfbetonten Begegnung nicht locker, so verkürzte Linkshänder Renke Bitter (2) auf 16:18 (50.). In der Endphase ordnete Lucian-Raul Ferent (2) wieder das HSG-Spiel von der Rückraummitte aus. Richter und Chylinski bauten den Vorsprung auf 20:16 (52.) aus. Spätestens mit dem Tor zum 22:17 (57.) durch Kevin Heemann stand der zehnte Saisonsieg fest.

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