HSG Barnstorf/Diepholz stellt sich heute Abend in Neuenhaus vor / Kasperlik und Meyer angeschlagen

Rieken fordert höchste Konzentration

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Überzeugte während der Vorbereitung und festigte seinen Platz am linken Flügel: Finn Richter (am Ball), Leistungsträger bei der HSG Barnstorf/Diepholz. Der 29-Jährige will heute in Neuenhaus seinen Teil zum zweiten Auswärtssieg beitragen.

Barnstorf - Nach dem 30:22-Auftakterfolg beim VfL Edewecht wollen die Oberliga-Handballer der HSG Barnstorf/Diepholz heute Abend nachlegen, wenn sie sich um 20.30 Uhr bei der SG Neuenhaus/Uelsen vorstellen. „Das wird nicht einfach in Neuenhaus, wir müssen mit höchster Konzentration an die Aufgabe herangehen“, sagt Barnstorfs Neu-Trainer Dag Rieken.

Personell entscheidet sich erst kurzfristig, wer zum Aufgebot gehört. Torhüter Jakob Kasperlik legte wegen eines Hämatoms im Oberschenkel eine Trainingspause ein. Rückraumakteur Tobias Meyer trainierte wegen eines angeschwollenen Sprunggelenks nur mit angezogener Handbremse. Matthias Andreßen kehrte gestern aus dem Urlaub zurück. Linkshänder Kevin Heemann zog sich in der Partie mit der Zweiten bei der HSG Osnabrück eine Platzwunde an der Oberlippe zu. Sollte der Youngster ausfallen, dann würde der Litauer Laurynas Palevicius nachrücken. Erste Wahl am rechten Flügel bleibt nach seiner starken Vorstellung in Edewecht mit zehn Treffern Bastian Carsten-Frerichs. Mannschaftskapitän Martin Golenia hat nach einer Viruserkrankung seinen Trainingsrückstand aufgeholt und könnte spielen.

Rieken beobachtete die SG Neuenhaus/Uelsen bei der 27:34-Auswärtsniederlage gegen die TSG Hatten/Sandkrug. In Jörn Wolterink verfügen die Gastgeber über einen wurfstarken Shooter. Der ehemalige Zweitligaspieler traf sieben Mal, schied aber mit einer Daumenverletzung aus. Positiv aufgefallen sind außerdem Kreisläufer Jan Hensen (7), der halbrechte Rückraumakteur Hendrik Essmann (7/2) und Mittelmann Thorsten Diekmann (5/2). Der HSG-Coach weiß, wie der Tabellenzehnte zu knacken ist: „Wir müssen 60 Minuten lang Tempo spielen und an unsere gute Deckungsleistung in Edewecht anknüpfen.“ Er vertraut der bewährten 3:2:1-Deckung mit Andrius Gervé in der Mitte sowie Arunas Srederis und Tobias Meyer auf den Halbpositionen.

Rieken weiß, dass der Gegner „nichts zu verlieren“ hat, fordert von seiner Mannschaft die „richtige Einstellung“. Der 46-Jährige sieht bei seiner Mannschaft noch Luft nach oben: „Wir müssen noch abgeklärter auftreten und effektiver im Abschluss sein.“ Zu viele Fahrkarten waren ihm in Edewecht ein Dorn im Auge: „Wir müssen die Fehlwürfe minimieren.“ Dagegen konnte er mit „22 Gegentoren gut leben“.

In der vergangenen Saison gewann der letztjährige Vizemeister in Neuenhaus mit 28:17 und behielt in Diepholz mit 41:18 die Oberhand. Doch in beiden Begegnungen hatte Jörn Wolterink verletzungsbedingt gefehlt.

mbo

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