„Ich sehe uns nicht als Favoriten“

Mosel mit dem letzten Aufgebot

Stefan Beljic soll Barnstorfs Zweite im halblinken Rückraum verstärken. - Foto: Westermann
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Stefan Beljic soll Barnstorfs Zweite im halblinken Rückraum verstärken.

Barnstorf - Noch eine Partie, dann ist erst einmal Osterpause: Vermutlich mit nur sieben Feldspielern und einem Torwart reist Handball-Verbandsligist HSG Barnstorf/Diepholz II am Sonnabend (Anwurf 18 Uhr) zum TuS Haren. „Wir ziehen das jetzt durch, danach machen wir erst einmal zwei Wochen Pause“, unterstreicht Barnstorfs Spielertrainer Nils Mosel, der wahrscheinlich gleich auf sieben Akteure verzichten muss. Tobias Mundhenke, Constantin Pasenau, Finn Richter (alle privat verhindert), Malte Helmerking (massive Rückenprobleme), Sascha Recht (Schulterprellung), Jan-Eric Rechtern (nach grippalem Infekt immer noch schlapp) und Torhüter Manuel Pauli (Kurz-Urlaub) fallen aus.

Da stellt sich die Mannschaft quasi von allein auf. Zwischen den Pfosten steht Maik Schwenker. Nils Mosel bildet zusammen mit Matthias Andreßen den rechten Flügel. Im halblinken Rückraum spielt entweder Stefan Beljic aus dem Oberliga-Kader oder Dennis Wulf. Die Linksaußenposition übernimmt Arne Thiemann, und am Kreis spielt Eugen Weber. „Das ist für uns eine schwierige Situation. Wichtig ist, dass sich jetzt kein weiterer Spieler verletzt“, sagt Mosel.

Die Rollen sind für den 34-Jährigen klar verteilt: „Ich sehe uns nicht als Favoriten. Wir wollen so lange wie möglich mithalten und uns teuer verkaufen.“ Er weiß: „Haren hat eine gute Truppe.“ Die Hinbegegnung gewannen die Barnstorfer mit dem zehnfachen Torschützen Finn Richter mit 34:30. Doch der Leistungsträger fehlt diesmal.

Kopf bei den Gastgebern ist Spielmacher Stefan Sträche. Er zieht beim Tabellensiebten die Fäden, setzt vor allem gern den körperlich sehr großen Kreisläufer Martin Giesen in Szene und wirft selbst noch etliche Tore. Im Hinspiel traf Sträche neunmal ins Schwarze. Giesen kam nur auf vier „Buden“, ihn hatte Abwehrchef Dennis Wulf unter Kontrolle. In Haren dürfen die Spieler „Backe“ (Haftmittel) benutzen, das ist ein Vorteil für die Hausherren.

Mosel sehnt das Saisonende (noch vier Partien) herbei, denn „personell ist der Wurm drin“. Der Aufsteiger belegt den vierten Platz, hat auf alle Fälle eine starke Serie gespielt. 

mbo

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