HSG Barnstorf/Diepholz siegt in Neuenhaus 27:18

Richter im Abschluss eiskalt

Erzielte in der Anfangsphase beim 27:18 in Neuenhaus drei Tore: Barnstorfs Kreisläufer Andrius Gervé.
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Erzielte in der Anfangsphase beim 27:18 in Neuenhaus drei Tore: Barnstorfs Kreisläufer Andrius Gervé.

Barnstorf - Auch das zweite Auswärtsspiel gewonnen: Die ambitionierten Oberliga-Handballer der HSG Barnstorf/Diepholz setzten sich am Freitagabend vor 200 Zuschauern bei der SG Neuenhaus-Uelsen mit 27:18 (16:10) durch. „Wir waren deutlich überlegen und haben dem Gegner keine Chance gelassen“, unterstrich Barnstorfs neuer Trainer Dag Rieken.

Ganz zufrieden war der 46-Jährige mit der Leistung seiner Mannschaft aber nicht: „Wir hätten den Gegner noch deutlicher beherrschen müssen. Wir haben zu viele Möglichkeiten ungenutzt gelassen, hatten 16 Fehlversuche.“ Nur Linksaußen Finn Richter blieb im Abschluss eiskalt, benötigte für sieben Tore sieben Versuche. Mittelmann Kamil Chylinski kam ebenfalls auf sieben Treffer, baute aber nach einer ordentlichen Leistung in der ersten Hälfte ab. Rückraumakteur Tobias Meyer (2) war aufgrund eines geschwollenen Fußes nicht fit. Rechtsaußen Bastian Carsten-Frerichs knüpfte nicht an seine starke Auftaktvorstellung mit zehn „Buden“ in Edewecht an. Den Ex-Neerstedter behinderte ein Hämatom im Oberschenkel, für ihn kam gegen Ende der ersten Hälfte Kevin Heemann. Laurynas Palevicius fand erneut keine Berücksichtigung, er saß neben der Bank.

Die Gastgeber traten ohne ihren Shooter Jörn Wolterink an, der aufgrund einer Kapselverletzung am Daumen pausierte. Die Gäste führten nach jeweils drei Toren von Finn Richter und Andrius Gervé mit 6:4 (10.). Der letztjährige Vizemeister spielte gegen die 3:2:1-Deckung der Hausherren viel über den Kreis. Neuenhaus- Coach Jens Luttermoser stellte seine Abwehr auf 6:0 um.

Bis zum 7:8 (17.) durch Milan Lütgenaar (2) blieb es eng, doch dann zog der Favorit nach Treffern von Chylinski (2) und Carsten-Frerichs auf 11:7 (21.) davon. „Zu diesem Zeitpunkt hatten wir das Spiel fest im Griff“, urteilte Rieken. In einer guten Phase bauten die Barnstorfer den Vorsprung von 12:9 (24.) auf 16:9 (29.) aus. Sie hätten zur Pause sogar noch höher führen können. „Wir haben einige Gegenstöße liegen gelassen“, monierte Rieken. Cedric Quader, Carsten-Frerichs und Heemann scheiterten an SG-Torhüter Marc Gortmann. Arunas Srederis und Tobias Meyer hatten außerdem noch Pech mit Pfostentreffern.

Nach dem Wechsel sorgte der Tabellenzweite schnell für klare Verhältnisse. Srederis (2), Richter (Siebenmeter verwandelt), Heemann und Ulf Grädtke erhöhten von 18:11 (33.) auf 22:11 (40.). „Da war das Spiel gelaufen“, wusste der B-Lizenz-Inhaber. Zwischenzeitlich hielt HSG-Torhüter Donatas Biras, der eine insgesamt solide Leistung bot, einen Siebenmeter von Hendrik Esmann (5/2). In der Schlussphase agierten die Barnstorfer unkonzentriert, nutzten fünf Angriffe in Folge nicht, ehe Chylinski zum 26:16 (55.) traf. „Der Gegner war aus dem Rückraum ungefährlich. Dennoch haben wir uns das eine oder andere Mal hinten rauslocken lassen“, analysierte Rieken.

Die HSG Barnstorf/Diepholz freut sich nun auf das erste Heimspiel am Freitag, wenn sich um 20 Uhr der TSV Bremervörde in der Diepholzer Mühlenkamp-halle vorstellt.

mbo

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