Neuzugang gibt morgen Debüt gegen ATSV Habenhausen II / Lenkevicius springt ein

HSG Barnstorf/Diepholz setzt im Titelrennen auf Ferent

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Der Rumäne Raul-Lucian Ferent läuft morgen Abend zum ersten Mal für Oberliga-Spitzenreiter HSG Barnstorf/Diepholz auf.

Diepholz - Von Matthias BorchardtIn der Endphase um die Meisterschaft hat sich der ambitionierte Handball-Oberligist HSG Barnstorf/Diep holz noch einmal verstärkt: Der Rumäne Raul-Lucian Ferent gibt morgen in der Diep holzer Mühlenkamphalle (Anwurf 19.30 Uhr) gegen den abstiegsgefährdeten ATSV Habenhausen II sein Debüt für den Spitzenreiter.

Heiner Thiemann, sportlicher Leiter der HSG Barnstorf/Diepholz, ist froh, dass die nicht einfachen Wechselmodalitäten erfolgreich abgeschlossen sind. Er traut dem 30-Jährigen, der zuletzt in Rumänien bei C.S.M. Calarasi gespielt hat, einiges zu: „Er weiß, worauf es im Handball ankommt. Raul-Lucian Ferent ist technisch versiert, gelernter Linksaußen, hat einen guten Schuss und ist ein Gegenstoßmann.“ Die Verantwortlichen der HSG reagierten mit der Verpflichtung auf die angespannte personelle Situation. Cedric Quader, Saulius Liutikas (beide haben Schulterprobleme), Mateusz Chylinski (massive Rückenbeschwerden), Marius Kasmauskas (Oberschenkelzerrung) und Nils Mosel (Platzwunde am Kopf) schlagen sich mit Verletzungen herum und sind nicht fit.

Der „Neue“ trainiert schon seit mehreren Wochen bei seiner neuen Mannschaft mit, lernt fleißig Deutsch und hat sich bereits an seine neue Umgebung gewöhnt. Raul-Lucian Ferent schildert seine ersten Eindrücke: „Ich habe mich in den letzten acht Wochen in Barnstorf gut eingelebt. Ich musste aber feststellen, dass Deutsch eine schwere Sprache ist, mir jedoch der Deutschkurs, die Arbeit und der tägliche Umgang mit meinen Mannschaftskameraden stark beim Lernen hilft.“

„Die Verpflichtung von Raul-Lucian Ferent erleichtert die personelle Situation. Ich sehe ihn auf der Linksaußenposition. Und Finn Richter kann jetzt im Spiel auch einmal eine Pause bekommen“, sagt Barnstorfs Trainer Mario Mohrland.

Fehlen wird morgen auf alle Fälle Mateusz Chylinski. Ob Mannschaftskapitän Nils Mosel zum Aufgebot gehört, ist fraglich. Der 31-Jährige hat in dieser Woche noch nicht trainiert, bekommt vermutlich heute die Fäden von seiner Platzwunde am Kopf gezogen. Rückraumakteur Marius Kasmauskas, dessen Oberschenkelzerrung bis in den Rücken hineinzieht, soll nur im Angriff eingesetzt werden. In der Abwehr könnte für ihn der reaktivierte Tomas Lenkevicius auflaufen. Der 35-Jährige half bereits beim jüngsten 30:27-Erfolg in Cloppenburg aus. Auch in den kommenden Begegnungen ist der Litauer dabei. „Wir haben eine Vereinbarung getroffen, dass Tomas erst einmal bis April mitmacht“, verrät Mario Mohrland. Der Abwehrspezialist, der auch mit der Mannschaft trainiert, dürfte in der Endphase der Meisterschaft eine willkommene Verstärkung sein. Der HSG-Coach ist froh, dass alle im Kampf um den Aufstieg mitziehen: „Wir schielen nach oben und wollen unsere Chance nutzen.“

Mohrland: „Wir können

unser Spiel variieren“

Gegen den Tabellenelften ATSV Habenhausen II zählt für die Gastgeber nur ein Sieg. Das weiß auch der 37-jährige HSG-Trainer: „Gegen einen unberechenbaren Gegner sind wir in der Favoritenrolle. Wichtig ist, dass wir den Kampf annehmen.“ Die Barnstorfer wollen mit Tomas Lenkevicius weiter ihre Deckung festigen und natürlich auch Neuzugang Raul-Lucian Ferent einbauen. Da jetzt zwei weitere Akteure zur Verfügung stehen, hat das Trainergespann Mario Mohrland/Denis Maksimovich mehr Wechselmöglichkeiten. „Wir können unser Spiel variieren“, unterstreicht der Berufsschullehrer.

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