HSG Barnstorf/Diepholz II schlägt TuS Bramsche 32:28 / Helmerking fehlt Aggressivität in der Abwehr

Hohnstedt und Mosel Sieggaranten

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Präsentierte sich im Angriff verbessert und warf beim 32:28 fünf Tore: Barnstorfs Spielertrainer Malte Helmerking (beim Wurf).

Diepholz - Durch einen 32:28 (18:10)-Erfolg über den TuS Bramsche verbesserte sich am Sonnabend Handball-Landesligist HSG Barnstorf/Diepholz II auf den zweiten Platz. Zwei Akteure hatten maßgeblichen Anteil am neunten Sieg im elften Meisterschaftsspiel. Einen Tag vor seinem 21. Geburtstag wehrte Torhüter Frederik Hohnstedt insgesamt 17 Bälle ab, darunter auch ein Siebenmeter. Routinier Nils Mosel war kaum zu stoppen: Der Linkshänder erzielte satte 15/7 Tore.

„Wir haben uns das Leben selber schwer gemacht. Unsere Angriffsleistung war in Ordnung, aber in der Deckung haben wir nicht verschoben. Künftig müssen wir in der Abwehr wieder aggressiver spielen“, unterstrich Barnstorfs Spielertrainer Malte Helmerking, der fünf Mal ins Schwarze traf.

Vor 40 Zuschauern in der Diepholzer Mühlenkamp-Halle führten die Gastgeber, die ohne Kapitän Dennis Wulf (grippaler Infekt) und Christian Vinke (privat verhindert) antraten, mit 6:5 (10.). Die Bramscher blieben mit dem achtfachen Torschützen Julian Göcke bis zum 9:11 (19.) auf Tuchfühlung. „Wir haben in der Abwehr keinen Zugriff bekommen“, monierte der 30-Jährige. In einer besseren Phase warfen die Hausherren vier Tore in Folge, Nils Mosel erhöhte auf 15:9 (25.). Beim 18:10-Pausenstand befand sich die HSG Barnstorf/Diepholz II eindeutig auf der Siegerstraße.

Nach dem Seitenwechsel blieb es nach einem Treffer von Linkshänder Matthias Andreßen zum 21:13 (35.) beim Acht-Tore-Vorsprung. Spätestens beim 27:20 (45.) durch Linksaußen Tobias Mundhenke stand der Heimsieg vorzeitig fest. Helmerking nannte ein Plus seiner Mannschaft: „Wir waren individuell stärker.“ In der Schlussphase bekleckerten sich die Barnstorfer allerdings nicht gerade mit Ruhm: Schrittfehler, Stürmerfouls und Fehlversuche standen auf der Mängelliste. „Das war wirklich nicht gut anzusehen“, urteilte Helmerking. Die Bramscher kämpften sich sogar auf 24:28 (54.) heran, doch der 33-jährige Mosel legte zum 29:24 (55.) nach.

mbo

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