HSG Barnstorf/Diepholz reist nach Petersfehn / Siegesserie ausbauen / Pauli fit

Mohrland lobt: „Biras ist in einer sehr guten Form“

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Ist beim ambitionierten Oberligisten HSG Barnstorf/Diepholz eine Bank im Tor: Donatas Brias. Der 33-jährige Litauer spielt seit Wochen auf hohem Niveau.

Barnstorf - Er ist seit Wochen der große Rückhalt beim ambitionierten Handball-Oberligisten HSG Barnstorf/Diepholz: Torhüter Donatas Biras. Der Litauer hat maßgeblichen Anteil daran, dass der Tabellenzweite seit sieben Begegnungen ungeschlagen ist. In der morgigen Auswärtspartie bei der SGSV Friedrichsfehn/TuS Petersfehn (Anwurf 17.30 Uhr) will der 33-Jährige seinen Teil dazu beitragen, damit der Meisterschaftsanwärter seinen achten Sieg in Folge einfährt.

„Biras ist in einer sehr guten Form, seine Leistungen sind konstant“, lobt Barnstorfs Trainer Mario Mohrland seine unumstrittene Nummer eins. In den vergangenen Partien kam Zweittorwart Maik Schwenker nur sporadisch zum Einsatz. Morgen könnte erstmals wieder Manuel Pauli auf der Bank sitzen. Der 30-Jährige hatte wegen einer Sehnenscheidenentzündung in der Hand mehrere Monate pausiert. Nach einigen Trainingseinheiten ohne Schmerzen meldete er sich fit. Noch kein Thema sind Mateusz und Kamil Chylinski. Sie absolvieren noch ihr Reha-Programm.

Abwehrchef Martin Golenia ist nach einem Magen- und Darminfekt kräftemäßig noch nicht auf der Höhe. Kreisläufer Ulf Grädtke schlägt sich weiter mit einer Mittelfußentzündung herum. Ob Routinier Tomas Lenkevicius erneut zum Aufgebot gehört, entscheidet sich kurzfristig. „Er stellt sich für den Fall der Fälle zur Verfügung“, unterstreicht Mohrland.

Die Gäste wollen sich nicht allzu sehr nach der SGSV Friedrichsfehn/TuS Petersfehn richten. „Ich erwarte einen Sieg. Alles andere bringt uns nicht weiter. Ich gehe aber davon aus, dass uns der Gegner alles abverlangt“, sagt der Diplom-Handelslehrer. Für den 38-Jährigen bleibt der Tabellenzehnte eine „große Unbekannte“. Die Hinbegegnung gewannen die Barnstorfer 32:17, aber da fehlten bei der SGSV Friedrichsfehn/TuS Petersfehn mehrere Routiniers. Doch in eigener Halle sind sie häufig dabei. So auch der ehemalige Bundesliga-Akteur Jan-Philip Willgerodt. Der Rückraumshooter kann an einem guten Tag schon einmal zweistellig treffen. Aber auch Kreisläufer Michael Matzke und Linkshänder Mathias Reil verstehen ihr Handwerk. Zu beachten sind ferner Oliver Krause und Markus Kuhnt. Es bleibt allerdings abzuwarten, wer wirklich aufläuft.

Die Barnstorfer müssen es sowieso so nehmen, wie es kommt. Sie bauen zunächst einmal auf ihre bewährte 3:2:1-Abwehr. Mohrland weiß aber, dass sich der Titelanwärter im Vergleich zur Partie in Elsfleth (23:18-Erfolg) im Angriff (Probleme mit dem Ball) steigern muss: „Da fehlten die Passsicherheit und die Durchschlagskraft im Rückraum. Wir müssen unsere Konzeptionen noch mehr durchdrücken.“

mbo

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