Oberliga-Spitzenreiter glückt Revanche gegen Schlusslicht VfL Fredenbeck II – 33:22

HSG Barnstorf/Diepholz reicht ordentliche erste Hälfte

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Barnstorfs Mittelmann Kamil Chylinski (am Ball) schloss in dieser Szene gegen den VfL Fredenbeck II einen Spielzug zum 2:0 ab. Die Fredenbecker Simon Utermark (l.) und Ole Richter schauen nur zu. Der Pole erzielte gestern Abend sieben Tore. ·

Diepholz - Von Matthias BorchardtDa brannte nichts an: Im vorletzten Saisonheimspiel bezwang gestern Abend Handball-Oberligist HSG Barnstorf/Diepholz vor 320 Zuschauern in der Diep holzer Mühlenkamp-Halle Schlusslicht VfL Fredenbeck II locker mit 33:22 (18:9). Der Spitzenreiter nahm damit Revanche für die 29:31-Niederlage aus der Hinbegegnung.

„Mit elf Toren Differenz zu gewinnen, ist ein ordentliches Resultat. In der ersten Halbzeit haben wir vernünftig gespielt. Die zweiten 30 Minuten waren dann schwieriger, weil es bei den Rückraumakteuren Marius Kasmauskas und Arunas Srederis verletzungsbedingt nicht mehr ging“, analysierte Barnstorfs Trainer Mario Mohrland. Der 37-Jährige nahm Umstellungen vor, so spielte beispielsweise Nils Mosel (6) im halbrechten Rückraum. Und der Rumäne Raul-Lucian Ferent (2) begann für Finn Richter am linken Flügel.

Marius Kasmauskas, der trotz Rückenproblemen kurz vor dem Spiel grünes Licht für einen Einsatz gab, eröffnete bereits nach 34 Sekunden den Torreigen. Kamil Chylinski und Laurynas Palevicius legten schnell zum 3:0 (4.) nach. Zwar verkürzten die Gäste auf 2:3 (6.), doch danach erhöhten die Hausherren das Tempo, bauten ihren Vorsprung auf 8:2 (13.) aus.

Auch in der Folgezeit bestimmte der Favorit die Partie, packte mit Abwehrchef Tomas Lenkevicius in der Deckung aggressiv zu und setzte auch spielerisch Akzente. So gelang beispielsweise Marius Kasmauskas ein sehenswertes Rückhandtor zum 13:5 (21.). Spätestens beim 15:6 (24.) durch Laurynas Palevicius war die Begegnung entschieden. Die HSG hätte zur Pause sogar noch höher führen können. Auch Tomas Lenkevicius passte die eine oder andere Angriffsaktion nicht: „Wir müssen uns einfach noch mehr konzentrieren.“

Nach dem Wechsel blieb’s bis zum 22:13 (36.) beim Neun-Tore-Abstand. Anschließend musste Mohrland in der zweiten Reihe aufgrund der Verletzungen von Kasmauskas und Srederis umdisponieren. So rückte Kamil Chylinski in den halblinken Rückraum, und Finn Richter übernahm die Mitte. Obwohl die eine oder andere Aktion nicht klappte, gab es am Ende einen sicheren Sieg. Den Schlusspunkt zum 33:22-Endstand setzte der 17-jährige Nachwuchsspieler Kevin Heemann per Konter.

Jetzt haben die Barnstorfer einen Monat Spielpause, denn für sie geht’s erst am Sonntag, 4. Mai, mit der Auswärtspartie um 17.30 Uhr beim Elsflether TB weiter. Bis dahin könnte auch eine Entscheidung gefallen sein, ob Mario Mohrland und Denis Maksimovich als Trainer weitermachen. „Wir sind in Gesprächen und konkretisieren alles. Wir müssen zweigleisig arbeiten – auch für die Dritte Liga“, sagte gestern Heiner Thiemann, sportlicher Leiter bei der HSG Barnstorf/Diep holz, auf Nachfrage.

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