Riesenenttäuschung nach 31:31 in Elsfleth / „Wir haben nicht richtig zugepackt“

HSG Barnstorf/Diepholz patzt im Meisterschaftsrennen

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Erzielte gestern Abend beim 31:31 zehn Tore für Oberligist HSG Barnstorf/Diepholz in Elsfleth: Rückraumakteur Marius Kasmauskas (l.). 

Barnstorf - Das dürfte das Aus im Kampf um die Meisterschaft sein: Handball-Oberligist HSG Barnstorf/Diepholz kam gestern Abend beim Elsflether TB nicht über ein 31:31 (13:13) hinaus, büßte die Tabellenspitze (40:10 Punkte) an den TV Bissendorf-Holte (40:8) ein. Auch die SG Achim/Baden (39:9) hat noch berechtigte Hoffnungen auf Platz eins.

Wenn die HSG Barnstorf/Diepholz im letzten Saisonspiel am Sonntag, 18. Mai, daheim den TV Bissendorf-Holte im Hit schlägt, ist die Mannschaft vom Trainergespann Mario Mohrland/Denis Maksimovich auf Schützenhilfe angewiesen, denn die SG Achim/Baden kann sich mit Siegen bei der TSG Hatten/Sandkrug und in eigener Halle gegen den ATSV Habenhausen II die Meisterschaft sichern.

„Das ist eine Riesenenttäuschung. Die SG Achim/Baden oder der TV Bissendorf-Holte werden sich das jetzt nicht mehr nehmen lassen“, sagte Barnstorfs Mannschaftskapitän Nils Mosel. Er wusste, warum es nicht zu einem Sieg gereicht hatte: „Das war keine Abwehr. Wir haben nicht richtig zugepackt und im Kollektiv versagt.“ Auch die Torhüter Donatas Biras, Maik Kießlich und Manuel Pauli erwischten keinen guten Tag, bekamen nicht viele Bälle zu packen.

HSG-Coach Mario Mohrland ärgerte sich über den Punktverlust, denn immerhin führten die Gäste drei Minuten vor Schluss noch mit 31:28: „Die Einstellung stimmte nicht. Außerdem fehlte am Ende die nötige Cleverness.“

In der ausgeglichenen ersten Halbzeit – vor 300 Zuschauern stand es zwölfmal unentschieden – lag der Favorit nach einem Doppelpack von Andrius Gervé mit 13:11 (26.) vorn, kassierte aber noch vor der Pause den Ausgleich. „Wir waren in der Abwehr nicht aggressiv genug“, monierte Mario Mohrland. So bekamen die Barnstorfer besonders Rückraumakteur Christopher Santen (11/4) nicht in den Griff, der allein in der ersten Hälfte siebenmal traf.

Ausgeglichen ging’s nach dem Wechsel bis zum 21:21 (42.) weiter, dann brachten Arunas Srederis und Raul-Lucian Ferent den Meisterschaftsanwärter mit zwei Treffern zum 23:21 (45.) auf die Siegerstraße. In der Endphase übernahm der wurfstarke Marius Kasmauskas Verantwortung, sorgte beim 30:27 (55.) und beim 31:28 (57.) für einen Drei-Tore-Vorsprung. Doch es sollte nicht reichen. In den turbulenten Schlussminuten verkürzten die Elsflether auf 30:31. 49 Sekunden vor dem Abpfiff scheiterte Andrius Gervé mit einem Siebenmeter an Torhüter Marcel Völkers. Elf Sekunden vor Schluss markierte Abwehrspezialist Philipp Bolte das 31:31 und sorgte damit für enttäuschte Gesichter bei der HSG. · mbo

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