HSG Barnstorf/Diepholz ohne Stammspieler in Bissendorf

Die Probleme werden nicht weniger

Rechtsaußen Laurynas Palevicius biss gegen Bremervörde auf die Zähne. Nun droht der 26-Jährige jedoch auszufallen. - Foto: wes
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Rechtsaußen Laurynas Palevicius biss gegen Bremervörde auf die Zähne. Nun droht der 26-Jährige jedoch auszufallen.

Barnstorf/Diepholz - Dag Rieken seufzt. „Die Situation ist im Moment wirklich sehr unbefriedigend“, sagt der Trainer des Handball-Oberligisten HSG Barnstorf/Diepholz. Ganze acht Akteure waren zu Wochenbeginn bei den Trainingseinheiten. „So können wir uns natürlich überhaupt nicht vernünftig vorbereiten“, betont der 47-Jährige vor dem Auswärtsspiel beim TV Bissendorf-Holte (morgen/17.00 Uhr).

Die Liste der Verletzten und Angeschlagenen liest sich fast schon absurd: Bastian Carsten-Frerichs (grippaler Infekt), Torhüter Donatas Biras (Ellbogenverletzung), Kreisläufer Andrius Gervé (Knorpelschaden im Knie), Rückraumspieler Stefan Beljic (noch immer in Serbien), Cedric Quader (Sprunggelenkbeschwerden) und Top-Shooter Kamil Chylinski (grippaler Infekt) fallen aus, hinter dem Einsatz von Laurynas Palevicius (Knieprobleme) steht ein Fragezeichen. Auch Tomas Lenkevicius wird dieses Mal nicht aushelfen können.

Seit Wochen hält die „Seuche“ nun schon an, umso löblicher, dass der Tabellenfünfte mit 7:1 Punkten aus den vergangenen vier Spielen hinausging. „Die Jungs versuchen immer zu kämpfen“, lobt Rieken die Moral seines Teams. Und eigentlich müsste die Kurzzeit-Bilanz sogar 8:0 lauten. Denn beim jüngsten 27:27 gegen Bremervörde führten die Diepholzer fünf Minuten vor dem Ende noch mit 27:22. „Das war ein Punktverlust“, sagt Rieken: „Wir hätten den Sack früher zumachen müssen – und dann sind wir am Ende nervös geworden.“ Gleich vier Siebenmeter verwarfen seine Akteure. „Wir haben jetzt nicht nur Siebenmeter geübt, aber tatsächlich auch“, sagt der HSG-Coach über die jüngsten Trainingseinheiten. Denn gegen Bissendorf sollten die Diepholzer die Chancen, die sich ihnen bieten, auch nutzen, wenn sie etwas Zählbares mitnehmen wollen.

Der morgige Gastgeber setzte zuletzt ein Ausrufezeichen, gewann beim Tabellenzweiten HC Bremen/Hastedt mit 29:28. Das Team von Trainer Malte Mischok verfügt über eine junge Mannschaft, weiß Rieken: „Sie präsentieren sich eingespielt.“ Die größte Gefahr entwickeln die Rückraumakteure Christian Rußwinkel, Timo Baune und Christoph Stüve sowie Rechtsaußen Matthias Reiser. Und Henrik Milius gehört zu den stärksten Keepern der Liga. „Es muss schon alles stimmen, wenn wir gewinnen wollen“, sagt Rieken mit Blick auf die ellenlange Ausfallliste. 

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