Personell geschwächter Oberligist reist nach Petersfehn / Rückraum-Trio fehlt

Die HSG Barnstorf/Diepholz muss morgen Flagge zeigen

Barnstorf - Im letzten Spiel des Jahres muss die HSG Barnstorf/Diepholz Farbe bekennen: Der Tabellenvierte der Handball-Oberliga stellt sich morgen um 20.15 Uhr bei der SGSV Friedrichsfehn/TuS Petersfehn vor. „Wir werden alles versuchen, damit wir den Kontakt zur Spitzengruppe nicht verlieren“, unterstreicht Heiner Thiemann, Trainer der HSG Barnstorf/Diepholz.

Die Gäste fahren mit breiter Brust in die Sporthalle des Schulzentrums in Petersfehn, denn sie haben die vergangenen vier Spiele gewonnen. Thiemann kann den Gegner nur schwer einordnen, weiß allerdings, dass die SGSV Friedrichsfehn/TuS Petersfehn mehrere routinierte Spieler in ihren Reihen hat: „Das ist eine Mannschaft, die wir nicht kennen.“ Die Barnstorfer treten ohne die Leistungsträger Saulius Liutikas (Operation nach Kreuzband riss), Denis Maksimovich (Muskelfaserriss in der Wade) und Marius Kasmauskas (nach Roter Karte gesperrt) an. „Wir sind schon stark gehandicapt“, seufzt der 61-Jährige. Gerade der Ausfall des Litauers Marius Kasmauskas wiegt schwer. Der 32-Jährige hatte sich im Heimspiel gegen die SVGO Bremen zu einem Revanchefoul an Thies Kohrt hinreißen lassen. Thiemann hat mit dem Rückraumakteur über sein Fehlverhalten gesprochen: „Marius ist einsichtig.“

Den Part von Marius Kasmauskas im linken Rückraum übernimmt erneut Malte Helmerking. Auf der anderen Seite hat Abwehrchef Martin Golenia die besten Chancen, im halbrechten Rückraum zu beginnen. In der Mitte genießt zunächst einmal Jan-Eric Rechtern das Vertrauen. Durch die eingangs genannten Ausfälle hat der letztjährige Tabellenzweite in der zweiten Reihe kaum noch Möglichkeiten zu variieren. Dadurch sind jetzt mehr denn je Kreisläufer Andrius Gervé sowie die Außenangreifer Nils Mosel

Willgerodt verfügt über Bundesliga-Erfahrung

und Finn Richter gefordert.

„Wir müssen unsere Deckungsleistung aus der Partie gegen die SVGO Bremen kompensieren und das Umschalten zum Gegenstoß weiter vorantreiben“, nennt Thiemann seine Marschroute für das Spiel am Freitag.

Auswärts haben die Barnstorfer von fünf Begegnungen vier siegreich beendet, nur zum Auftakt gab’s bei der TSG Hatten/Sandkrug eine Niederlage (26:29). Noch ungeschlagen ist in eigener Halle die SGSV Friedrichsfehn/TuS Petersfehn. Nur Kreisrivale FTSV Jahn Brinkum holte beim Tabellensiebten einen Punkt (27:27). Auswärts knöpfte der Neuling sogar dem ungeschlagenen Spitzenreiter TV Neerstedt beim 28:28 einen Zähler ab.

Vor allem im Rückraum sind die Gastgeber gut besetzt. Der zweikampf- und wurfstarke Philipp Willgerodt verfügt über Bundesliga-Erfahrung. Aber auch Mittelmann Oliver Krause und Linkshänder Markus Kuhnt verstehen ihr Handwerk. Zu beachten sind allerdings auch Kreisläufer Michael Matzke und Rechtsaußen Mathias Reil. „Ich denke, wir sind aufgrund unserer Personalsituation in der Außenseiterrolle“, sagt Heiner Thiemann. · mbo

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