Barnstorf/Diepholz morgen gegen Neuenhaus

Fünkchen Hoffnung glimmt weiter

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Er muss sich im Abschluss verbessern: Laurynas Palevicius.

Diepholz - Jetzt steht es also fest: Mario Mohrland hat nur noch sieben Oberliga-Spiele als Cheftrainer der HSG Barnstorf/Diepholz vor sich – und mindestens das Halbfinale des HVN/BHV-Pokals gegen den TV Neerstedt mit Trainer Dag Rieken als seinem designierten Nachfolger (siehe Extra-Text). Als Ausbeute aus diesen Partien will Mohrland das Optimum herausholen: „Der Pokal ist natürlich etwas Besonderes, doch im Vergleich zu einem Aufstieg wäre ein Cup-Sieg nur die Blechmedaille“, sagt Mohrland. „Aber wir haben immer noch dieses kleine Fünkchen Hoffnung auf Platz eins in der Liga“, gibt sich der HSG-Coach nach dem jüngsten 25:25-Punktverlust beim TV Neerstedt kämpferisch.

Dafür dürfen sich seine Männer nun aber wirklich keinen Ausrutscher mehr erlauben. Also fordert Mohrland für das morgige Heimspiel ab 20.30 Uhr in der Diepholzer Mühlenkamp-Halle gegen Aufsteiger SG Neuenhaus/Uelsen die Rückkehr zu „Killerinstinkt und Cleverness“ und das Gegenteil von dem, was ihm in Neerstedt so sauer aufgestoßen war: „Da haben wir unsere Strukturen verlassen und uns in Einzelaktionen verzettelt, weil einige wohl offenbar mal als fünffache Torschützen in der Zeitung stehen wollten.“

Als Beispiel nennt er Laurynas Palevicius: „Typen wie ihn brauchen wir, braucht jede Mannschaft, aber er ist irgendwie gefangen im eigenen Körper. Wenn er daraus und aus den Strukturen ausbricht, ist es für uns oft positiv.“ In Neerstedt war es negativ, weil er „einige Male ohne Erfolg einfach so über den Rückraum geworfen hat“, moniert Mohrland.

Das Gegenteil stellte Arunas Srederis dar, „der nichts falsch machen wollte und deshalb etwas untergetaucht ist“, urteilte Mohrland. Beide müssen jetzt wieder in die Spur finden – ebenso wie der Rest des Teams, wenn gegen die „Mannschaft der Stunde“ (Mohrland) mit sechs Siegen in den letzten acht Spielen ein Erfolg gelingen soll. Ob Srederis wegen seiner Rückenprobleme allerdings spielen kann, ist ebenso fraglich wie der Einsatz von Cedric Quader, der an Adduktorenproblemen leidet.

Auf Seiten der Gäste scheint Jörn Wolterink hingegen wieder fit: Der SG-Top-Shooter trifft gern mal im zweistelligen Bereich. Doch ob mit oder ohne ihn: „Wir müssen jetzt nur noch gewinnen – das sind wir unseren Fans und uns selbst schuldig“, fordert Mohrland: „Für nichts anderes trainieren wir vier Mal pro Woche.“

ck

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