HSG Barnstorf/Diepholz mit Licht und Schatten beim eigenen „Sparkassen-Cup“

Platz drei – und Ferent zurück

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Tobias Meyer (hier gegen die U23 des HSV Hamburg) traf gestern insgesamt sieben Mal für die HSG Barnstorf/Diepholz.

Diepholz - Von Cord Krüger. Am Ende eines „gut organisierten Turniers“ zog Dag Rieken gestern Abend ein positives Fazit aus Sicht seiner HSG Barnstorf/Diepholz: „Wir haben in einem stark besetzten Feld den dritten Platz belegt und uns gut bewegt – darauf können wir aufbauen“, urteilte der HSG-Coach nach dem Ende des „Sparkassen-Cups“ in der Diepholzer Mühlenkamp-Halle mit Blick auf den heutigen Start der Wintervorbereitung. Unter anderem lobte er Linksaußen Lukas Brenning: „Er hat an seine guten Leistungen in den beiden letzten Punktspielen des alten Jahres angeknüpft.“

HSG Delmenhorst - HSG Barnstorf/Diepholz14:14: Im Eröffnungsspiel zeigte Jan Schäfer im Tor des Barnstorfer Oberliga-Konkurrenten aus Delmenhorst gute Paraden und entschärfte mehrere Gegenstöße. „Einige Angriffe haben wir aber auch nicht sauber abgeschlossen“, monierte Rieken. Mit der Anfangsphase zeigte er sich noch einverstanden, weniger allerdings damit, dass sein Team eine zwischenzeitliche 6:2-Führung nicht weiter ausbaute. So stand es kurz vor dem Ende 14:13 – und in den Schlusssekunden kam der Aufsteiger noch zum 14:14.

HSG Barnstorf/Diepholz - HSV Hamburg (U23) 11:23: Die Bundesliga-Reserve erwies sich für die Hausherren als eine Nummer zu groß: Nur bis zur 14. Minute konnte das Rieken-Team gegen den Spitzenreiter der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein mithalten. Kamil Chylinski gelang das 6:6, der guten Rechtsaußen-„Aushilfe“ Nils Mosel das 8:8 (12.) und Ulf Grädtke das 9:9 (14.). Doch nach diesem letzten Unentschieden zogen die Hanseaten binnen vier Minuten auf 15:10 davon. Vor allem, weil sich die HSG einige überhastete Abschlüsse und Ballverluste erlaubte und zu langsam in der Rückwärtsbewegung agierte, was der HSV gnadenlos mit platziert verwandelten Tempogegenstoß-Toren bestrafte. „Das war unser schlechtestes Spiel“, ärgerte sich Rieken: „So darf man sich in eigener Halle vor eigenen Fans und potenziellen Sponsoren nicht präsentieren.“ Mosels sehenswerter Drehwurf zum 11:17 war der letzte Treffer der Gastgeber dieser Partie.

HSG Barnstorf/Diepholz - VfL Fredenbeck13:13: Riekens Manöverkritik nach der Schlappe gegen den HSV zeigte Wirkung: „Das war auch von der Körpersprache her ein ganz anderer Auftritt“, freute sich der Trainer über den engagierten Auftritt gegen den Drittliga-Spitzenreiter und späteren „verdienten Turniersieger“. Barnstorf führte fast immer – über 10:7, 12:8 und 13:8. „Dass wir dann in der Schlussphase aber noch fünf Tore kassieren, war zu fahrlässig“, wusste Rieken.

HSG Barnstorf/D. - E & O Emmen 9:9: Mit diesem Unentschieden war klar, dass die HSG gegen den niederländischen Erstligisten mindestens einen Punkt zum Erreichen des Spiels um Platz drei holen musste – und das gelang mit einer laut Rieken „über weite Strecken guten Leistung“. Nach einer 4:2- und 5:3-Führung geriet sein Team zwar mit 6:7 ins Hintertreffen, kämpfte sich aber über 8:8 zurück.

Spiel um Platz drei: E & O Emmen - HSG Barnstorf/Diepholz 10:12: Somit ging es im kleinen Finale gleich gegen die „echt gute Truppe“ (Rieken) aus den Niederlanden weiter. Wie im Gruppenspiel blieb es eng, und wie zuvor machte Rückraummann Kamil Chylinski mit vier Toren den Unterschied. So setzte sich die HSG nach einem 5:7-Rückstand über 7:7 und 10:9 durch und kassierte 100 Euro Preisgeld. Chylinski war am Ende mit 25 Treffern bester HSG-Werfer. Mindestens ebenso freute sich Dag Rieken über das gelungene Comeback von Raul Ferent nach mehr als zwei Monaten. Der Linksaußen erwies sich nach abgeklungener Fußverletzung und der während dieser Zwangspause vorgenommenen Hand-OP als „echte Alternative – auch für die Mitte“, lobte der Trainer.

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