HSG Barnstorf/Diepholz gibt sich in Neuenhaus keine Blöße / Meyer verletzt

Selbst Keeper Biras trifft beim Underdog – 28:17

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Das Tat weh: Tobias Meyer (beim Wurf) zog sich am Ende des einseitigen Spiels der HSG Barnstorf/Diepholz in Neuenhaus eine Schulterprellung zu.

Barnstorf - Denis Maksimovich war einfach erleichtert: „Vier Punkte nach zwei Spielen in drei Tagen – das haben wir geschafft, und das ist das Wichtigste“, atmete der als Coach beim Handball-Oberligisten HSG Barnstorf/Diepholz eingesprungene Ex-Spieler durch. Denn die Gefahr, dass der Tabellenzweite den Vorletzten auf die leichte Schulter nehmen könnte, war vorher nicht auszuschließen gewesen. Doch Maksimovich verlebte während des 28:17 (13:9)-Siegs am Samstagabend bei der SG Neuenhaus/Uelsen einen „relativ entspannten Abend“, wie HSG-Teammanager Björn Jandrich bilanzierte.

Einziger fader Beigeschmack: das üble Foul an Tobias Meyer in der Schlussminute. Ein Neuenhauser hatte den HSG-Rückraummann bei einem Gegenstoß umgerissen, Meyer kam unglücklich auf und zog sich eine schwere Schulterprellung zu. „Das muss in dieser Phase und bei dem Spielstand nicht mehr sein“, ärgerte sich Jandrich.

Denn die Partie war da längst entschieden. Nur zu Beginn hatten die Hausherren das Geschehen beim 2:2 und 3:3 noch offen gestaltet, ehe sich die Gäste über 7:3 (14.) und 12:7 (26.) zum Halbzeitstand absetzten. Nach der Pause kamen die abstiegsbedrohten Emsländer noch einmal auf 12:15 heran (37.), doch dann sorgte das Team von Maksimovich, der den diesmal privat verhinderten Cheftrainer Mario Mohrland vertrat, für klare Verhältnisse. Von 19:14 (44.) zogen der neunfache Torschütze Finn Richter und seine Kollegen auf 24:14 (54.) davon – die Entscheidung. Anschließend kam sogar noch Torhüter Donatas Biras zu einem Treffer, als er bei einem Neuenhaus-Angriff den Ball abfing und den zu sehr aufgerückten gegnerischen Keeper mit einem Weitwurf überraschte (57.). „Positiv war, dass alle aus der Mannschaft heute zu Spielanteilen kamen“, lobte Jandrich.

Dabei gefiel vor allem Cedric Quader, der in der Abwehrmitte eine konsequente Leistung zeigte. Zudem ging das Konzept auf, Neuenhaus' Dreh- und Angelpunkt aus dem Spiel zu nehmen: Ulf Grädtke und Laurynas Palevicius kümmerten sich abwechselnd um den besten Werfer des Underdogs. „Nur, dass wir zu viele Chancen liegen gelassen und einige Bälle frei verworfen haben, gefiel mir nicht“, monierte Maksimovich. Doch darüber sah er am Ende einer kraftraubenden englischen Woche vor der zweistündigen Heimreise großzügig hinweg.

ck

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