HSG Barnstorf/Diepholz gewinnt „Sparkassen-Cup“ / Brinkum verliert alle Spiele

Finn Richter sorgt im Finale für die Entscheidung – 24:23

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Brinkums Carsten von der Heyde (r.) traf gegen E&O Emmen fünfmal.

Barnstorf - Von Matthias Borchardt. Dank des fünften Treffers von Finn Richter bezwang Handball-Oberligist HSG Barnstorf/Diepholz im Finale um den 14. „Sparkassen-Cup“ in der neuen Vereinssporthalle in Barnstorf vor 200 Zuschauern E&O Emmen (erste Division Niederlande) mit 24:23 nach Verlängerung. Platz drei ging an den TV Cloppenburg. Verbandsligist FTSV Jahn Brinkum wurde Sechster.

HSG Barnstorf/Diepholz - HSG Osnabrück 20:18 (12:8): Barnstorfs Trainer Mario Mohrland war mit der Auftakt-Leistung seiner Mannschaft am Samstagvormittag alles andere als zufrieden: „Das war Krampf. Wir haben den Gegner zu leicht genommen. Und da sind ein paar Aktionen zum Abgewöhnen dabei gewesen.“ Damit meinte er unter anderem einen Tempogegenstoß von Linksaußen Osman Ahmad, der den Ball per Trickwurf neben den Pfosten setzte. In der ersten Halbzeit blieben die Osnabrücker mit dem Ex-Barnstorfer Torhüter Jakob Kasperlik bis auf 6:8 (14.) auf Tuchfühlung, doch dann baute der quirlige Linkshänder Laurynas Palevicius den Vorsprung mit einem Dreierpack auf 11:6 (16.) aus.

Im zweiten Durchgang erhöhte der eingewechselte Kreisläufer Ulf Grädtke auf 15:10 (24.). Anschließend unterliefen den Gastgebern mehrere Flüchtigkeitsfehler, so dass die Gäste mit dem Haupttorschützen Philipp Busch (4/1) auf 17:19 (37.) verkürzten. Arunas Srederis (2) machte mit dem 20:17 (39.) alles klar. Beste Torschützen beim Sieger waren Tobias Meyer (5), Laurynas Palevicius (5) und Andrius Gervé (5/2).

HSG Barnstorf/Diepholz - VfL Hameln 19:17 (12:6): „In der ersten Halbzeit lief es sowohl in der Abwehr als auch im Angriff richtig gut“, unterstrich Mario Mohrland. Der letztjährige Vizemeister baute eine 6:2-Führung auf 12:6 aus. Nach dem Wechsel probierte der HSG-Coach einiges aus. Der VfL Hameln kam mit dem Haupttorschützen Oliver Glatz (6) bis auf 13:14 (28.) heran, doch Andrius Gervé legte zum 15:13 (30.) nach. Den Schlusspunkt zum 19:17 setzte Tobias Meyer. Die meisten HSG-Tore gingen auf das Konto von Andrius Gervé (6/2), Ulf Grädtke (4), Kevin Heemann (4) und Tobias Meyer (4).

Finale - HSG Barnstorf/Diepholz - E&O Emmen 24:23 (20:20) n. V.: „Emmen hat uns eine Menge abverlangt“, lobte Mario Mohrland die Holländer. In einem spannenden Endspiel am Sonnabend mit wechselnden Führungen befanden sich die Gäste in den Schlussminuten beim 20:18 auf der Siegerstraße. Doch dann handelten sie sich zwei Zeitstrafen ein. Die Barnstorfer retteten sich in Überzahl in die Verlängerung, führten dort mit 22:20, aber die Holländer glichen wieder aus. Erst Finn Richter (5) sorgte 50 Sekunden vor dem Ende für die Entscheidung. Weitere Haupttorschützen beim Cup-Gewinner waren Ulf Grädtke (5), Andrius Gervé (5/4) und Tobias Meyer (4).

E&O Emmen - FTSV Jahn Brinkum 24:21 (13:10): „Wir sind nicht ins Spiel reingekommen und haben zu viele freie Bälle vergeben“, monierte Brinkums Routinier Stefan Schröder, der Trainer Sven Engelmann (weilt im Urlaub) vertrat. Die Brinkumer scheiterten gleich mehrfach am holländischen Torwart Bas Bulthuis. Die Niederländer kamen über den Gegenstoß zu einfachen Toren, führten nach einer Viertelstunde mit 10:5 (15.). In der zweiten Hälfte hielt der Verbandsligist kämpferisch dagegen, so verkürzte Tim Kieselhorst (3) auf 15:18 (32.). Doch auch in der Folgezeit blieb’s beim Drei-Tore-Rückstand – 18:21 (37.). Die meisten Brinkumer Treffer erzielten Matthias Schneider (5) und Carsten von der Heyde (5).

FTSV Jahn Brinkum - TV Cloppenburg 17:21 (8:11): „Da haben wir ganz ordentlich gespielt“, urteilte Stefan Schröder. Die Brinkumer glichen nach der Pause mit den Hauptttorschützen Matthias Schneider (4) und Christoph Schneider (4/4) zum 11:11 (24.) aus, blieben bis zum 15:16 (32.) dran, doch zu mehr langte es gegen den Oberligisten nicht.

Spiel um Platz fünf - HSG Osnabrück - FTSV Jahn Brinkum 24:13 (11:6): „Das war eine peinliche Nummer“, hakte Stefan Schröder die Partie gegen den Verbandsliga-Rivalen ab. Ohne Tim Kieselhorst hatten die Brinkumer mit dem fünffachen Torschützen Matthias Schneider kaum noch Wechselmöglichkeiten. Lediglich Robert Gums (3), der am rechten Flügel durchspielte, bescheinigte Stefan Schröder eine ordentliche Turnier-Vorstellung.

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