Rieken stolz

32:29: Heemann entnervt Edewecht

Bot in Edewecht sowohl in der Abwehr als auch im Angriff eine gute Leistung: Linkshänder Kevin Heemann (r.) von der HSG Barnstorf/Diepholz, der beim 32:29 siebenmal traf.

Edewecht - Der kämpferische Einsatz passte: Auch ohne Torjäger Kamil Chylinski (Schulterverletzung), Martin Golenia (Kreuzbandriss im Knie) und Tomas Lenkevicius (Außenbandanriss im Knie) gewann Handball-Oberligist HSG Barnstorf/Diepholz Freitagabend vor 300 Zuschauern das Topspiel beim VfL Edewecht mit 32:29 (16:17). Der Tabellenzweite legte in der zweiten Hälfte eine Schippe drauf und feierte am Ende seinen dritten Sieg in Folge.

„Das war eine Riesenleistung meiner Mannschaft – kämpferisch überragend. Vor allem in der zweiten Halbzeit haben wir trotz der Ausfälle stark gespielt“, lobte Barnstorfs glücklicher Trainer Dag Rieken. Beim Sieger überzeugten Rechtsaußen Kevin Heemann (7), Rückraumakteur Arunas Srederis (5) und Kreisläufer Cedric Quader (5).

Beide Mannschaften schenkten sich von Beginn an nichts, gleich elfmal stand die ausgeglichene erste Hälfte unentschieden. „In der ersten Halbzeit war es ein Spiel auf Augenhöhe“, urteilte Barnstorfs verletzter Allrounder Martin Golenia. Vor allem Kevin Heemann machte als Spitze der 3:2:1-Abwehr einen guten Job. Der 21-Jährige setzte aber auch im Angriff Akzente. Die Ammerländer führten mit 8:6 (11.), doch in einer guten Phase drehten Kevin Heemann (2) und Steffen Brüggemann mit drei Toren in Folge den Spieß zum 9:8 (14.) um. Anschließend wechselte die Führung. Kurz vor der Pause egalisierte Bastian Carsten-Frerichs (6) zum 16:16 (29.).

Nach dem Wechsel stellten die Barnstorfer die Deckung auf 6:0 um. Das zahlte sich aus, denn die Edewechter taten sich gegen diese Formation schwer. Beim 22:20 (40.) durch Carsten-Frerichs befand sich der Tabellenzweite auf der Siegerstraße. Torhüter Jakob Kasperlik wehrte einige Bälle ab. Spätestens beim 31:25 (53.) durch Carsten-Frerichs stand der zehnte Sieg in der 14. Meisterschaftspartie fest. „In der zweiten Halbzeit waren wir einfach besser“, unterstrich Golenia.

HSG Barnstorf/Diepholz: Biras, Hohnstedt, Kasperlik - Mundhenke, Beljic (2), Brüggemann (4), Srederis (5), Linné, Carsten-Frerichs (6), Quader (5), Dehmel, Ferent (3/1), Heemann (7). 

mbo

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