Oberligist unterliegt SG HC Bremen/Hastedt 30:36 / Zukunft von Trainer Dag Rieken noch offen

HSG Barnstorf/Diepholz arg gebeutelt

Barnstorfs Rechtsaußen Bastian Carsten-Frerichs (beim Wurf) überwand in dieser Szene Hastedts Torhüter Farasha Bassam.

Diepholz - Von Matthias Borchardt. Zweite Saison-Heimniederlage kassiert: Ein personell arg geschwächter Handball-Oberligist HSG Barnstorf/Diepholz verlor gestern Abend das Spitzenspiel vor 300 Zuschauern in der Diepholzer Mühlenkamp-Halle, unterlag dem spielstarken Tabellenzweiten SG HC Bremen/Hastedt mit 30:36 (14:20). „Kompliment an die Mannschaft, sie hat super gekämpft“, unterstrich Barnstorfs Trainer Dag Rieken. Bester HSG-Werfer war einmal mehr Goalgetter Kamil Chylinski, der 13/4 Tore warf.

Ob Rieken verlängert, steht noch nicht fest. Heiner Thiemann, sportlicher Leiter bei der HSG Barnstorf/Diepholz, hat mit Rieken über eine Weiterbeschäftigung als Trainer erste Gespräche geführt: „Wir müssen noch ein paar Punkte klären.“ Der 47-jährige HSG-Coach hat von der Mannschaft ein positives Signal bekommen, würde durchaus weitermachen, sagt aber auch: „Wir müssen meine Vorstellungen sondieren.“ Kapitän Cedric Quader sagt zu diesem Thema: „Wenn ich für die Mannschaft spreche, würden wir gerne mit Dag Rieken weiterarbeiten. Er hat uns in vielen Bereichen nach vorn gebracht, seine Arbeit wird fruchten, auch wenn es dauert.“

„Wir spielen heute ohne die Litauer“, seufzte Rieken kurz vor dem Anpfiff. Torhüter Donatas Biras (Ellbogenverletzung), Kreisläufer Andrius Gervé (Knorpelschaden im Knie), Rückraumakteur Arunas Srederis (Rückenprobleme) und Rechtsaußen Laurynas Palevicius (fiebriger Infekt) fielen genauso aus wie Stefan Beljic (aus privaten Gründen in Serbien). Die Gastgeber starteten nervös: Ihnen unterliefen im Angriff technische Fehler, außerdem scheiterten Steffen Brüggemann, Kamil Chylinski und Raul-Lucian Ferent an Hastedts Torhüter Farasha Bassam. Die Gäste machten es besser, führten nach drei Treffern von Rechtsaußen Edwin de Raad und einem Tor von Mittelmann Marten Franke mit 4:0 (6.).

Die Barnstorfer steigerten sich, fanden über den Kampf zum Spiel. In einer guten Phase schafften Bastian Carsten-Frerichs, Martin Golenia und Chylinski mit verwandeltem Siebenmeter aus einem 2:5 (9.) ein 5:5 (11.). Der Aufstiegsaspirant legte weiter vor, so verkürzte Carsten-Frerichs zum 8:9 (14.). Die schnellen Hastedter nutzten die Fehler der Heimmannschaft eiskalt aus, kamen über die erste und zweite Welle zu einfachen Toren. Linkshänder Edwin de Raad (5) baute den Vorsprung auf 15:11 (21.) aus. Es kam noch dicker für die Hausherren, Regisseur Franke (9/2) erhöhte auf 20:13 (28.).

Nach dem Wechsel rissen sich die Barnstorfer noch einmal zusammen, bliesen zur Aufholjagd. Mit Erfolg: Chylinski brachte sie mit seinem 13. Treffer bis auf 29:31 (57.) heran, aber zu mehr reichte es nicht.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Meistgelesene Artikel

Kowalskis Glanztaten für die Katz‘ – 31:32

Kowalskis Glanztaten für die Katz‘ – 31:32

Kowalskis Glanztaten für die Katz‘ – 31:32
Roschlaub rettet Rehdens Remis

Roschlaub rettet Rehdens Remis

Roschlaub rettet Rehdens Remis
Großer Respekt vor „Koloss“ Lukimya

Großer Respekt vor „Koloss“ Lukimya

Großer Respekt vor „Koloss“ Lukimya
Heiligenfelde weiter makellos

Heiligenfelde weiter makellos

Heiligenfelde weiter makellos

Kommentare