Personell geschwächter Oberligist empfängt HSG Delmenhorst

HSG Barnstorf/Diepholz funkt SOS

Barnstorfs Torhüter Frederik Hohnstedt wehrte in dieser Szene einen von Hastedts Edwin de Raad geworfenen Ball ab. - Foto: G. Müller
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Barnstorfs Torhüter Frederik Hohnstedt wehrte in dieser Szene einen von Hastedts Edwin de Raad geworfenen Ball ab.

Diepholz - Von Matthias Borchardt. Nach drei sieglosen Partien mit 1:5 Punkten ist die HSG Barnstorf/Diepholz auf den fünften Platz in der Handball-Oberliga zurückgefallen. Barnstorfs Torjäger Kamil Chylinski weiß, warum es nicht läuft: „Wir haben zurzeit viele verletzte oder angeschlagene Spieler, deshalb können wir nicht optimal trainieren.“

Freitagabend erwartet die HSG Barnstorf/Diepholz um 20 Uhr in der Diepholzer Mühlenkamp-Halle die abstiegsgefährdete HSG Delmenhorst. Trotz einiger Ausfälle blickt Chylinski hoffnungsvoll nach vorn: „Wenn wir genauso kämpfen wie in der zweiten Halbzeit gegen die SG HC Bremen/Hastedt, dann werden wir zwei Punkte holen.“

Die personelle Lage hat sich bei der Heimmannschaft allerdings nach der 30:36-Niederlage gegen die SG HC Bremen/Hastedt verschlechtert, denn neben Torhüter Donatas Biras (Ellbogenverletzung), Kreisläufer Andrius Gervé (Knorpelschaden im Knie), Rückraumakteur Arunas Srederis (Rückenprobleme) und Stefan Beljic (aus privaten Gründen in Serbien) fallen auch noch Bastian Carsten-Frerichs (Mandelentzündung – nimmt Antibiotikum ein) und Steffen Brüggemann (starke Schulterprellung) aus. 

Angeschlagen sind außerdem Torhüter Jakob Kasperlik (umgeknickt – dicker Fuß), Cedric Quader (lädiertes Sprunggelenk) und Martin Golenia (linker Ellbogen überstreckt). Ihr Mitwirken entscheidet sich kurzfristig. Erfreulich für die Mannschaft: Der zuletzt wegen eines fiebrigen Infekts fehlende Litauer Laurynas Palevicius steht wieder zur Verfügung.

„Trotz der Ausfälle müssen wir absoluten Siegeswillen zeigen. Das Spiel wird über den Kampf entschieden“, sagt Barnstorfs Trainer Dag Rieken. Der 47-Jährige ist froh darüber, dass Kreisläufer Dennis Wulf, Mittelmann Jan-Eric Rechtern und Rückraumakteur Malte Helmerking aus der Zweiten aushelfen. Somit hat er auf der einen oder anderen Position Optionen.

Bei der HSG Delmenhorst steigt das Trainer-Duo Andre Haake/Werner Rohlfs nach der Saison aus. Als neuer Coach steht bereits Jörg Rademacher (derzeit noch beim TV Neerstedt) fest. Die Gäste hatten zuletzt das Kellerduell gegen den VfL Fredenbeck II mit den Haupttorschützen Andre Haake (8), Jörn Janßen (5) und Stefan Timmermann (5) in den Schlussminuten mit 27:29 verloren.

Rieken rechnet mit einem engen Spiel: „Die Delmenhorster haben gute Leute in ihrem Kader. Sie werden bestimmt alles in die Waagschale werfen, uns zu schlagen.“ Auf eine mögliche Manndeckung gegen den 125-fachen Torschützen Kamil Chylinski sind die Hausherren vorbereitet. Wer bei den Gastgebern beginnt, lässt der HSG-Coach noch offen. Es könnte sein, dass Frederik Hohnstedt im Tor erste Wahl ist. Er hatte zuletzt nach seiner Einwechslung gegen die SG HC Bremen/Hastedt einige Bälle pariert. Aus einer stabilen Deckung wollen die Barnstorfer schnell nach vorn spielen. Das klappte in der Hinpartie, die sie mit 29:20 gewonnen hatten. Sie haben aber noch aus der vergangenen Serie eine Rechnung offen, denn in eigener Halle unterlagen sie überraschend mit 26:30.

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