Oberligist fertigt VfL Fredenbeck II 41:26 ab / „Das war eine gute Leistung“

HSG Barnstorf/Diepholz fährt lockeren Pflichtsieg ein

Barnstorfs Rückraumakteur Marius Kasmauskas (r.), der in dieser Szene vom Fredenbecker Sebastian Lauster attackiert wurde, steuerte zum 41:26-Sieg sieben Treffer bei. ·
+
Barnstorfs Rückraumakteur Marius Kasmauskas (r.), der in dieser Szene vom Fredenbecker Sebastian Lauster attackiert wurde, steuerte zum 41:26-Sieg sieben Treffer bei. ·

Diepholz - Von Matthias Borchardt. Da brannte überhaupt nichts an: Die Oberliga-Handballer der HSG Barnstorf/Diepholz schlugen gestern Abend vor 150 Zuschauern in der Diep holzer Mühlenkamp-Halle den abstiegsgefährdeten Tabellen-13.

VfL Fredenbeck II mit 41:26 (18:12) und feierten damit ihren dritten Sieg in Folge. Gleichzeitig verbesserten sie sich auf den vierten Platz. Bei noch vier ausstehenden Begegnungen ist durchaus noch der dritte Rang möglich.

„Das war eine gute Leistung. Die kämpferische Einstellung stimmte. Die Abwehr hat gut gestanden, und vorn haben wir konzentriert gespielt. Ich habe in der zweiten Halbzeit noch einiges ausprobiert“, analysierte Barnstorfs Trainer Heiner Thiemann. Der in den zweiten 30 Minuten eingesetzte Malte Helmerking benötigte für sechs Tore nur sieben Versuche.

In einem schnellen Spiel mit einigen technischen Fehlern auf beiden Seiten lagen die Gastgeber von Beginn an vorn. Andrius Gervé mit verwandeltem Siebenmeter und Marius Kasmauskas sorgten für eine 6:3-Führung (9.). In der Folgezeit zeichnete sich HSG-Torwart Donatas Biras einige Male aus und strahlte auf die Abwehr Sicherheit aus.

Der quirlige Kreisläufer Andrius Gervé (9/4) erhöhte auf 9:5 (14.). Anschließend packten die Hausherren in der Deckung nicht aggressiv genug zu, so dass die Fredenbecker nach einem Gegenstoß-Treffer von Jonas Burfeind (6) auf 7:9 (15.) verkürzten. Bis zum 9:11 (19.) blieben die Gäste, die ohne ihren Haupttorschützen Clemens Stangneth antraten, auf Tuchfühlung. Danach zogen die Barnstorfer die Zügel wieder an, verschärften das Tempo. Der Lohn: Laurynas Palevicius, Finn Richter und Jan-Eric Rechtern bauten mit drei „Buden“ in Folge den Vorsprung auf 14:9 (22.) aus. Per Konter sorgte Laurynas Palevicius, der am rechten Flügel Mannschaftskapitän Nils Mosel (hatte auf dem Weg zur Halle einen Autounfall) ersetzte, mit dem Tor zum 18:12 für den Pausenstand.

Gleich nach dem Wechsel legte der Tabellenvierte nach, lag beim 24:14 (38.) durch Finn Richter erstmals mit zehn Toren vorn. „Anfang der zweiten Hälfte haben wir dem Gegner endgültig den Zahn gezogen“, lobte Heiner Thiemann seine Mannschaft. Auch der eingewechselte HSG-Keeper Manuel Pauli erwies sich als Rückhalt. Die Barnstorfer bestimmten weiterhin das Spiel, zogen über 30:19 (47.) auf 38:23 (56.) davon und landeten am Ende einen lockeren 41:26-Pflichtsieg. Das 40. Tor in der Partie warf Rückraumakteur Malte Helmerking (6), der dafür beim Training eine Kiste Bier spendieren darf.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Meistgelesene Artikel

Kowalskis Glanztaten für die Katz‘ – 31:32

Kowalskis Glanztaten für die Katz‘ – 31:32

Kowalskis Glanztaten für die Katz‘ – 31:32
Roschlaub rettet Rehdens Remis

Roschlaub rettet Rehdens Remis

Roschlaub rettet Rehdens Remis
Großer Respekt vor „Koloss“ Lukimya

Großer Respekt vor „Koloss“ Lukimya

Großer Respekt vor „Koloss“ Lukimya
Die Kabbelei um Platz drei

Die Kabbelei um Platz drei

Die Kabbelei um Platz drei

Kommentare