HSG Barnstorf/Diepholz II erwartet  HSG Nordhorn II 

Mosel verlängert als Spielertrainer

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Nils Mosel (r.) ist auch in der Saison 2017/2018 als Spielertrainer für die HSG Barnstorf/Diepholz II verantwortlich. 

Diepholz - Wichtige Personalentscheidung vor dem heutigen Nachholspiel gegen die HSG Nordhorn II: Nils Mosel arbeitet auch in der Saison 2017/2018 als Spielertrainer beim Handball-Verbandsligisten HSG Barnstorf/Diepholz II. „Das ist eine dankbare erste Trainerstation, das macht richtig Bock. Daher habe ich zugesagt. Jetzt stellen wir den Kader für die kommende Serie zusammen“, sagt der 34-Jährige. Der Diplomsportwissenschaftler führt derzeit mit Geschäftsführer Ulrich Preen erste Gespräche mit den Akteuren. Spruchreifes gibt’s noch nicht zu vermelden.

Zunächst einmal konzentrieren sich die Barnstorfer auf die heutige Nachholpartie in der Diepholzer Mühlenkamp-Halle (Anwurf 20.15 Uhr) gegen den Tabellen-zwölften HSG Nordhorn II. Mosel peilt im siebten Spiel in eigener Halle den siebten Sieg an: „Wir wollen unsere Heimserie ausbauen.“ Über den Gegner kann er nicht viel sagen. Er rechnet allerdings damit, dass heute der eine oder andere Spieler aus dem Zweitliga-Kader dabei ist.

Der Neuling will sich aber ohnehin nicht allzu sehr nach dem Gegner richten, sondern sein Spiel durchsetzen. „Unsere Abwehr muss stehen“, fordert Mosel. Das tat sie zuletzt im Verfolger-Duell gegen den TvdH Oldenburg beim 27:21. Vor allem die zweite Hälfte gefiel dem HSG-Coach: „Da haben wir 17 Tore erzielt.“

Personell kann der Tabellendritte wieder auf die zuletzt fehlenden Constantin Pasenau und Arne Thiemann zurückgreifen. Dennis Wulf lag am Sonnabend mit einer fiebrigen Grippe flach. Ob er heute auf der Bank sitzt, ist fraglich. Vermutlich beginnt Eugen Weber am Kreis. Mittelmann Jan-Eric Rechtern hat zwar Rückenprobleme, sollte aber dennoch mitwirken können. Bei Abwehrchef Malte Helmerking zeigt die Formkurve nach einer Verletzungspause (Meniskusoperation) nach oben. Der 31-Jährige spielte gegen den TvdH Oldenburg in der Deckung durch. Im Angriff kam er sporadisch zum Einsatz. Mosel weiß, dass bei seinem spielenden Co-Trainer noch Luft nach oben ist: „Malte muss wieder reinkommen.“ Von seiner Abwehrstärke hat er aber nichts eingebüßt.

Die Barnstorfer wollen aus einer aggressiv arbeitenden 3:2:1-Deckung über die erste und zweite Welle schnell nach vorn spielen. Allerdings müssen sie die Ballverluste und Fehlversuche minimieren. Wenn das gelingt, sollte es heute mit Heimsieg Nummer sieben klappen. 

mbo

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