HSG Barnstorf/Diepholz bleibt bei 36:20 in Oldenburg hellwach / Lob für Quader

Kompromisslose Deckung und hungrige Kreisläufer

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Starker Helfer und mit einem Tor auch zählbar am HSG-Sieg beteiligt: Cedric Quader machte ein gutes Spiel und erntete nach dem 36:20 in Oldenburg ein Extra-Lob.

Barnstorf - Konzentrierte Deckungsarbeit, viel Dampf vom Kreis – da brannte rein gar nichts an: Mit einem 36:20 (18:6)-Triumph kehrten die Oberliga-Handballer der HSG Barnstorf/Diepholz am Samstagabend vom TvdH Oldenburg zurück. „Ich muss ein Kompliment an die ganze Mannschaft machen“, urteilte HSG-Trainer Mario Mohrland.

Neben der Abwehrleistung und den verbesserten Positionsangriffen gefiel ihm vor allem, dass sich sein Team von den Hausherren nicht „einlullen“ ließ: „Oldenburg hat seine Bälle ganz lange in den eigenen Reihen gehalten – da blieben uns nur gefühlte 30 Prozent Ballbesitz, und dies war extrem anstrengend“, verdeutlichte der Coach. „Bei dieser Taktik sind schon ganz andere Gegner weichgespült worden.“

Nicht so seine Mannschaft: „Wir haben die Situation über Tempogegenstöße und zweite Bälle gut gelöst“, bilanzierte Mohrland. Nur bei der Chancenverwertung erkannte er noch Verbesserungsbedarf. Als die HSG aber nach unendlich erscheinenden sechs Minuten das erste Tor markiert hatte, war der Bann gebrochen. Über 3:0 (8.) und 6:3 (14.) zog der Favorit in seiner stärksten Phase auf 13:3 (21.) davon. In der Abwehr führte Martin Golenia auf der Mittelposition klug Regie, und Andrius Gervé sowie Ulf Grädtke bewiesen, dass Barnstorf/Diepholz auf dem Kreisläufer-Posten exzellent besetzt ist. Der Litauer Gervé in der Anfangsformation und Eigengewächs Grädtke steuerten von dieser Position jeweils sieben Treffer zum Sieg bei. Alle anderen Feldspieler trugen sich jedoch ebenfalls in die Torschützenliste ein, „und das ist besonders positiv“, lobte Mohrland. Jeder Akteur bekam mindestens 20 Minuten Spielanteile. „Dass es bei so vielen Umstellungen manchmal an der Feinabstimmung hapert, ist normal“, meinte der HSG-Coach.

Und dass angesichts des komfortablen Halbzeitstands die Konzentration schwand, ebenso. So verkürzte der TvdH nach 37 Minuten auf 10:20, aber spätestens beim 30:16 (47.) war die Partie gelaufen. Mohrland probierte weiter munter verschiedene Konzeptionen aus – unter anderem eine 3:2:1- und eine 6:0-Deckung. „Beide Systeme waren in Ordnung. Zudem gefiel ihm Cedric Quader, der auf beiden Halbpositionen engagiert zu Werke ging und viel Entlastung für Arunas Srederis und Tobias Meyer sorgte.

ck

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