HSG Barnstorf/Diepholz belegt beim Handball-Turnier in Rehden um „Allianz-Cup“ Platz vier

Gervé erzielt Siegtor gegen Spenge

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Barnstorfs Linksaußen Finn Richter (beim Wurf) trug sich zum Turnier-Auftakt in Rehden beim 16:18 gegen den ATSV Habenhausen viermal in die Torschützenliste ein.

Rehden - Es gibt noch einiges zu tun bis zum Punktspielstart in einem Monat in Cloppenburg: Handball-Oberligist HSG Barnstorf/Diepholz verlor in Rehden beim Turnier des TSV Wetschen um den „Allianz-Cup“ das Spiel um Platz drei gegen den VfL Hameln mit 16:20. Das Vorbereitungsturnier gewann am Samstag vor 130 Zuschauern der VfL Fredenbeck. Der Drittligist besiegte im Finale den TuS Spenge mit 21:18. Platz fünf ging an den westfälischen Oberligisten TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck.

HSG Barnstorf/Diepholz - ATSV Habenhausen 16:18 (5:9): Nach drei Einheiten mit Ball urteilte Barnstorfs Mario Mohrland nach dem Auftaktspiel gegen den Drittliga-Absteiger: „Das war eine zufriedenstellende Leistung.“ Immerhin fielen neben Kamil Chylinski (Kreuzbandriss – Operation in Bielefeld erfolgt) und Laurynas Palevicius (Heimaturlaub in Litauen) kurzfristig auch noch Arunas Srederis (Rückenprobleme) und Martin Golenia (Handprellung) aus. Die Barnstorfer lagen schnell mit 1:4 (6.) und 3:7 (11.) zurück, vergaben mehrere Chancen. So scheiterten Kevin Heemann, Andrius Gervé, Finn Richter und Saulius Liutikas (vergab einen Siebenmeter) an Habenhausens gut aufgelegten Torhüter Marius Voß.

Nach dem Wechsel erhöhte Rückraumakteur Björn Wähmann (4/1) auf 13:7 (27.). Der letztjährige Vizemeister steigerte sich danach, und der eingewechselte Torwart Donatas Biras wehrte mehrere Bälle (darunter auch zwei Strafwürfe) ab. Mit den beiden Haupttorschützen Andrius Gervé (5/4) und Finn Richter (4) kämpfte sich die HSG auf 14:15 (37.) heran. Zu mehr reichte es bei einer Spielzeit von zweimal 20 Minuten allerdings nicht. „Die Abschlussschwäche machte sich schon bemerkbar, außerdem fehlte die Abstimmung“, analysierte Mario Mohrland.

HSG Barnstorf/Diepholz - TuS Spenge 17:16 (8:10): „Das war kämpferisch eine starke Leistung“, lobte Mario Mohrland sein Team. Er sah Fortschritte in der Abwehr: „Die 6:0-Deckung hat mir gefallen, da klappte die Absprache schon besser.“ Die erste Hälfte ging allerdings an den westfälischen Oberligisten. Die Spenger befanden sich beim 13:8 (25.) und 14:10 (28.) eindeutig auf der Siegerstraße. Die Barnstorfer gaben sich aber nicht geschlagen, holten auf, und Andrius Gervé glich mit verwandeltem Siebenmeter zum 16:16 (39.) aus. 20 Sekunden vor dem Ende erzielte der litauische Nationalspieler vom Kreis das Siegtor zum 17:16. Beste HSG-Werfer waren neben Gervé (5/3) noch Kevin Heemann (4), Tobias Meyer (3) und Finn Richter (3).

Spiel um Platz drei: HSG Barnstorf/Diepholz - VfL Hameln 16:20 (8:11): In der dritten Begegnung musste auch noch Rückkehrer Matthias Andreßen (war schwindelig nach einem Zusammenprall im Spiel gegen den TuS Spenge) passen. Zwangsläufig experimentierte der HSG-Coach. Seine Mannschaft lag während der gesamten Partie gegen den Oberligisten aus Niedersachsen zurück. Beste Torschützen beim Verlierer waren Andrius Gervé (8/4) und Linksaußen Finn Richter (3). Mario Mohrland gewann positive Erkenntnisse: „Die Stimmung innerhalb der Mannschaft ist positiv. Wir haben die 6:0-Deckung ausprobiert, das ist ausbaufähig.“ Auf alle Fälle ist das eine Variante zur bewährten 3:2:1-Abwehr.

mbo

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