HSG Barnstorf/Diepholz bekleckert sich in Petersfehn nicht mit Ruhm / Pasenau-Debüt

Siegesserie ausgebaut – 32:23

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Bot am Sonnabend in Petersfehn am linken Flügel eine ordentliche Leistung: Barnstorfs Finn Richter (l.), der beim 32:23 sieben Mal ins Schwarze traf.

Barnstorf/Diepholz - Die HSG Barnstorf/Diepholz bleibt in der Spur: Der Tabellenzweite der Handball-Oberliga gewann einen Tag nach der Sportlerehrung in Syke bei der SVSG Friedrichsfehn/TuS Petersfehn mit 32:23 (17:11) und feierte gleichzeitig den achten Erfolg in Serie.

Ordentliche Leistungen boten Torhüter Donatas Biras, der neben zwei Siebenmetern weitere zwölf Bälle parierte, sowie die Außenangreifer Finn Richter (7) und Laurynas Palevicius (7). „Ansonsten hat sich keiner mit Ruhm bekleckert. Eigentlich hätte es höher ausfallen können“, hakte Barnstorfs Trainer Mario Mohrland den Pflichtsieg ab.

In der Schlussphase gab Neuzugang Constantin Pasenau (kam vom Kreisoberligisten HSG Bruchhausen-Vilsen/Asendorf) sein Oberliga-Debüt. Und der über Wochen verletzt ausgefallene Torhüter Manuel Pauli stand in den letzten acht Minuten zwischen den Pfosten, bekam Spielpraxis.

Vor 50 Zuschauern in Petersfehn traten die Gastgeber ohne die Routiniers Jan-Philip Willgerodt, Michael Matzke und Mathias Reil an. Die Gäste erwischten einen guten Start, führten schnell mit 3:0 (2.). „Danach hatten wir aber in unserem Spiel Sand im Getriebe, da sind uns zu viele technische Fehler unterlaufen“, monierte der 38-jährige HSG-Coach. Der Favorit baute trotzdem seinen Vorsprung über 9:5 (12.) auf 14:8 (20.) aus. Kreisläufer Andrius Gervé (4/3) erhöhte mit verwandeltem Siebenmeter auf 16:9 (27.). „Danach waren wir nicht clever genug“, urteilte Mohrland. So verkürzten die Hausherren mit den Haupttorschützen Markus Kuhnt (7) und Stefan Eickelmann (5/4) zum 11:17.

Für die zweite Halbzeit hatten sich die Barnstorfer, bei denen Linkshänder Arunas Srederis mit Rückenproblemen auf der Bank blieb, einiges vorgenommen. Besser wurde es allerdings nicht. „Wir sind unseren eigenen Ansprüchen aus verschiedenen Gründen nicht gerecht geworden“, sagte Mohrland. Zwar zog der Meisterschaftsanwärter in fünf passablen Minuten nach einem Treffer von Finn Richter auf 21:12 (34.) davon, doch an diesem Abstand änderte sich bis zum Schluss nichts mehr.

„Wir haben ein bisschen vogelwild gespielt, haben Siebenmeter und Tempogegenstöße verschossen“, vermisste der HSG-Coach die nötige Konzentration. Rückraumakteur Tobias Meyer (6) sorgte für den 32:23-Endstand.

mbo

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