HSG Barnstorf/Diepholz II erwartet in Bestbesetzung TS Hoykenkamp zum Topspiel

Ziel bleibt der Aufstieg

Hat einen platzierten Wurf, muss aber seine Chancen nutzen und sich auch etwas mehr zutrauen: Constantin Pasenau (beim Wurf) vom Handball-Landesligisten HSG Barnstorf/Diepholz II. Der Tabellenzweite erwartet morgen die TS Hoykenkamp zum Spitzenspiel.

Barnstorf - Das nächste Topspiel um die Plätze eins und zwei: Die HSG Barnstorf/Diepholz II, Tabellenzweiter in der Handball-Landesliga, erwartet morgen um 18.30 Uhr in der Barnstorfer Vereinssporthalle den punktgleichen Verfolger TS Hoykenkamp (beide 35:9 Zähler). „Wir müssen Hoykenkamp schlagen“, sinnt Barnstorfs Spielertrainer Malte Helmerking auf Revanche für das 26:28 in der Hinbegegnung.

Durch die jüngste 26:27-Niederlage beim Wilhelmshavener HV II büßten die Gastgeber die Spitze ein. Jetzt wollen sie aber unbedingt punkten. Das weiß auch Barnstorfs Torjäger Nils Mosel: „Die Ausgangsposition hat sich zwar verschlechtert, aber die Chance zum Aufstieg aus eigener Kraft über die Relegation ist noch da. Auch den Meistertitel haben wir noch nicht abgeschrieben. Gegen Hoykenkamp müssen wir im Angriff wieder strukturierter spielen und einfach unsere Chancen nutzen.“

Helmerking verfolgt nur ein Ziel: „Wir wollen den Aufstieg schaffen, deshalb müssen wir aus den verbleibenden vier Spielen acht Punkte holen. Wir haben schon eine tolle Saison gespielt, darauf können wir stolz sein. Jetzt müssen wir sie nur noch vernünftig abschließen.“ Personell steht ihm der komplette Kader zur Verfügung – auch Jan-Eric Rechtern gehört zum Aufgebot. Der 30-Jährige weiß, dass die Barnstorfer von Beginn an „hellwach sein müssen“, denn die Gäste sind im Rückraum auf beiden Halbpositionen mit Hergen Schwarting und Nico Skormachowitsch stark besetzt. „Sie müssen wir in den Griff bekommen“, sagt Mosel.

„Wir müssen cooler im Abschluss sein“

Der Tabellendritte verfügt allerdings in Rechtsaußen Kyan Petersen und Rückraumakteur Sebastian Rabe über zwei weitere gefährliche Akteure. Die Heimmannschaft beginnt zunächst einmal mit ihrer bewährten 3:2:1-Abwehr. Sollte es Probleme geben, dann würde Helmerking auf 6:0 umstellen. In Hoykenkamp fehlte bei den Barnstorfern Abwehrspezialist Tomas Lenkevicius, doch morgen wirkt der Litauer mit. Dennis Wulf könnte sich um Skormachowitsch kümmern. Diese Aufgabe hat er schon einmal bewältigt.

Helmerking will sich gar nicht allzu sehr nach dem Tabellendritten richten: „Wir müssen zeigen, dass wir das Spiel mit aller Macht gewinnen wollen.“ Er stellt allerdings eine Forderung: „Wir müssen cooler im Abschluss sein.“ Das war zuletzt nicht der Fall, denn da ließen die Barnstorfer mehrere Chancen – auch zwei Siebenmeter – liegen.

mbo

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