Gegen TvdH Oldenburg wieder mit Mosel und Richter

HSG Barnstorf/Diepholz II baut im Verfolgerduell auf Heimstärke

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Der zweikampfstarke Rückraumakteur Finn Richter (am Ball) steht dem Handball-Verbandsligisten HSG Barnstorf/Diepholz II im morgigen Verfolgerduell gegen den TvdH Oldenburg wieder zur Verfügung. Der 30-Jährige wackelt gern seine Gegner aus.

Barnstorf - Beide Mannschaften haben 18:10 Punkte, sind nur durch das Torverhältnis voneinander getrennt: Handball-Verbandsligist HSG Barnstorf/Diepholz II erwartet morgen um 18.30 Uhr in der Barnstorfer Vereinssporthalle den Tabellendritten TvdH Oldenburg zum Verfolger-Duell.

Barnstorfs Spielertrainer Nils Mosel baut auf die Heimstärke (10:0 Punkte) des Aufsteigers: „Zu Hause wollen wir weiterhin ordentlich spielen und ungeschlagen bleiben.“ Der 34-Jährige hat mit seinen Mannen beim Training die jüngsten zwei Auswärtsniederlagen zum Jahresauftakt beim TSV Daverden (33:34) und zuletzt bei TuRa Marienhafe (21:30) aufgearbeitet. Seine Erkenntnisse: „Wir müssen wieder eine positive Grundstimmung erzeugen, dann ist vieles machbar. Wir haben zuletzt zu viele einfache Tore bekommen. Mit der Deckung steht und fällt unser Spiel.“ So stand in dieser Woche verstärktes Abwehrtraining auf dem Programm.

Personell sieht’s beim Tabellenvierten erheblich besser aus. Die zuletzt aus privaten Gründen fehlenden Finn Richter und Nils Mosel sind dabei. Osman Ahmad hat bei einer Bronchitis mehrere Kilo abgenommen. Er ist wieder dabei und soll als Mittelmann Spielanteile bekommen. Erste Wahl bleibt zunächst einmal Jan-Eric Rechtern. Linkshänder Matthias Andreßen machte nach einer Verletzungspause (Verstauchung im linken Kniegelenk) in dieser Woche bei den Übungseinheiten ebenfalls wieder mit. Allerdings weist er genauso wie Ahmad einen konditionellen Rückstand auf. Andreßen sitzt als Alternative auf der Bank.

„Die Oldenburger haben einen stark besetzten Kader“

Die Gäste reisen selbstbewusst nach Barnstorf, denn sie haben zuletzt auswärts beim Tabellenzweiten Wilhelmshavener HV II (26:26) und bei der HSG Nordhorn II (28:24) drei Punkte geholt. „Die Oldenburger haben einen stark besetzten Kader“, weiß Mosel. Kopf der Mannschaft ist Regisseur Ivo Warnecke. Ihr Handwerk verstehen auch Oliver Krause, Alexander Janssen und Niclas Hafemann. Der HSG-Coach baut auf die 3:2:1-Deckung: „Wir müssen die Oldenburger früh attackieren.“

Das hatte in der Hinbegegnung funktioniert, denn dank einer starken zweiten Halbzeit gewannen die Barnstorfer mit 30:23. Einen guten Job als Spitze der 3:2:1-Formation machte Rechtern, der den Radius von Warnecke eingeengt hatte. Mosel erwartet einen motivierten Gegner: „Die Oldenburger wollen die Scharte aus dem Hinspiel auswetzen.“ Für ihn ist wichtig, dass von Beginn an in der Deckung zur Sache gegangen wird.

Die Barnstorfer haben jetzt innerhalb von acht Tagen drei Heimspiele in Folge, können sich mit weiteren Siegen im oberen Drittel der Tabelle festsetzen. Diplomsportwissenschaftler Mosel kann sich eine Fortsetzung seiner Arbeit in der Serie 2017/2018 vorstellen: „Der Job macht mir Spaß.“ Ein erstes Gespräch mit Ulrich Preen, Geschäftsführer bei der HSG Barnstorf/Diepholz, hat’s bereits gegeben. Eine Entscheidung steht aber noch aus. 

mbo

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