Barnstorfs Linksaußen Lars von Kamp hofft auf Überraschung in Fredenbeck

Ein Virus setzt Etrit Xhafolli matt

Erfolgreiches Comeback gefeiert: Lars von Kamp (beim Wurf), Linksaußen bei der HSG Barnstorf/Diepholz, steuerte zum 32:17-Erfolg gegen den TuS Rotenburg vier Tore bei.

Barnstorf - Er ist zwar noch nicht hundertprozentig fit, aber nach mehr als viermonatiger Verletzungspause hat Lars von Kamp, Linksaußen beim Handball-Oberligisten HSG Barnstorf/Diepholz, beim 32:17-Erfolg über den TuS Rotenburg sein Comeback gegeben. Der 24-Jährige geht weiterhin zum Arzt und zum Physiotherapeuten, lässt seinen linken Fuß behandeln. Einem Einsatz in der morgigen Auswärtspartie (Anwurf 19.30 Uhr) beim heimstarken Drittliga-Absteiger VfL Fredenbeck steht eigentlich nichts im Wege.

Der ehrgeizige Lars von Kamp traut seiner Mannschaft am Samstag durchaus eine Überraschung zu: „In Fredenbeck sind nach der guten Leistung gegen Rotenburg Punkte drin. Wir wollen nicht mit leeren Händen nach Hause kommen. Unsere Abwehr muss wieder gut stehen, damit wir unser Tempospiel aufziehen können.“

Für Barnstorfs Trainer Dag Rieken sind die Rollen verteilt: „Fredenbeck ist klarer Favorit. Wir können befreit aufspielen, haben nichts zu verlieren.“ Personell muss er Abstriche machen, denn im halblinken Rückraum fällt nicht nur Stefan Beljic (Adduktorenzerrung) aus, sondern auch Etrit Xhafolli. Der Neuzugang ist mit einer Viruserkrankung 14 Tage außer Gefecht. Angeschlagen sind Mannschaftskapitän Cedric Quader (Achillessehnenbeschwerden) und Rechtsaußen Kevin Heemann (geschwollenes Sprunggelenk). Letzterer brach am Dienstag das Training ab.

Wieder zum Aufgebot zählt der zuletzt wegen einer Erkrankung fehlende Saulius Liutikas. Torhüter Donatas Biras und Linksaußen Tobias Mundhenke haben in dieser Woche trainiert, wären eine Option. Beide saßen zuletzt gegen den TuS Rotenburg neben der Bank, wurden nicht berücksichtigt. Das kann sich am Samstag bereits ändern. Rieken trifft kurzfristig Entscheidungen, wenn er weiß, was mit den angeschlagenen Akteuren ist.

Krank: Barnstorfs Neuzugang Etrit Xhafolli (r.) fehlt im Auswärtsspiel beim VfL Fredenbeck.

Fredenbeck verfügt über eine „physisch starke Mannschaft“. Der Tabellenfünfte hat mehrere routinierte Spieler in seinen Reihen. Zu beachten sind im Rückraum Jan Torben Ehlers, Lars Kratzenberg, Torben Sauff und Mikkel Obel Thomsen. Und im Kasten verfügen die Gastgeber in Jan Peveling über einen starken Torwart. Er hatte am 26:24-Hinspielerfolg mit mehreren Paraden maßgeblichen Anteil. Bis zum 21:20 (50.) befanden sich die Barnstorfer auf der Siegerstraße, machten den Sack in der Endphase aber nicht zu. „Wir dürfen uns keine unnötigen Fehlwürfe erlauben“, weiß der 49-jährige HSG-Trainer.

Die Gäste wollen an die jüngste Leistung anknüpfen, aus einer aggressiv arbeitenden 3:2:1-Abwehr mit „Dampf“ nach vorn spielen. In einem Punkt ist sich Rieken sicher: „Es muss schon alles passen, wenn wir in Fredenbeck etwas holen wollen.“ Der B-Lizenz-Inhaber setzt auch auf die Youngster Piet Gerke und Jakub Anuszewski. Einer von ihnen könnte im halblinken Rückraum beginnen. Für die Mitte wäre der Kroate Marko Pernar eine Option. Auf alle Fälle werden die Barnstorfer reichlich Kampfgeist in die Waagschale werfen.  mbo

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