Handball-Oberligist gewinnt deutlich mit 32:25 / Mateusz Chylinski und Laurynas Palevicius stark

Barnstorf stürmt die Achimer Festung

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Kleiner Barnstorfer Wermutstropfen: Marius Kasmauskas (am Ball) sah beim Auswärtssieg in Achim in der ersten Halbzeit die Rote Karte. ·

Barnstorf - Mit einem in der Höhe nicht unbedingt erwarteten 32:25 (15:11)-Sieg kehrte Handball-Oberligist HSG Barnstorf/Diepholz von seinem Auswärtsspiel beim letztjährigen Vizemeister SG Achim/Baden zurück.

Der noch gesperrte Trainer Mario Mohrland war voll des Lobes: „Wir haben im Team ganz stark gespielt und verdient gewonnen.“

Vor 350 Zuschauern in der Achimer Gymnasium-Sporthalle legten die Gäste einen Start nach Maß hin und gingen über 4:1 mit 10:5 (17.) und 13:7 (23.) in Führung. In dieser Phase wurde deutlich, dass eine Barnstorfer Abwehr-Variante besonders gut klappte: Die enge Deckung von Laurynas Palevicius gegen den Achimer Führungsspieler Florian Block-Osmers zeigte zu 100 Prozent die gewünschte Wirkung. „Laurynas hat das wirklich toll gemacht. Block-Osmers ist nie richtig zur Entfaltung gekommen.“ Der beste Beweis dafür: Der Achimer warf in den 60 Minuten nur zwei Tore.

Aber auch die Barnstorfer mussten einen Nackenschlag hinnehmen, denn in der 23. Minute sah Marius Kasmauskas nach einem groben Foulspiel die Rote Karte. Mohrlands Meinung: „Marius wurde geklammert und hat sich losgerissen. Ich finde die Bestrafung etwas zu hart, aber eine grobe Fehlentscheidung der Schiris war das nicht.“ Die HSG steckte die „Schockstarre“ (so Mohrland) aber gut weg und ging mit einem 15:11 in die Kabine.

Auch nach der Pause fand Achim/Baden kein Mittel gegen die 3:2:1-Deckung der Barnstorfer. Palevicius hatte Block-Osmers weiterhin gut im Griff, und nun trat in der Offensive der für Kasmauskas auf der halblinken Rückraumposition eingesetzte Mateusz Chylinski auf den Plan. Der Pole hatte nur mit kurzen Anlaufproblemen zu kämpfen und warf seine fünf Tore allesamt in der zweiten Halbzeit. „Mateusz hat gezeigt, dass er auf dieser Position eine schöne Alternative ist. Aber insgesamt hat auch die Mannschaft bewiesen, wozu sie in der Lage ist“, freute sich Mohrland, der das Match recht entspannt von der Tribüne aus verfolgen konnte, denn spätestens beim 25:18 (45.) war alles klar. Wie lange er noch zuschauen muss, ist nicht geklärt. Ein endgültiges Urteil steht noch aus. · töb

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